Russlands Raketen verfehlen ihre Angriffsziele

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Ukraine-Krieg«Notorisch ungenau» – Russlands Raketen verfehlen ihre Ziele

Die russische Armee soll Schwierigkeiten haben, ihre Angriffe im Krieg gegen die Ukraine zielgenau auszuführen und Folgeschäden vorab einzuschätzen.

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Haben russische Raketen ein Problem mit der Zielgenauigkeit? Bild: Freiwillige Kämpfer der Stalingrad-Einheit versammeln sich in der Mamajew-Kurgan-Gedenkstätte, bevor sie in das Gebiet der russischen Militäroperation abreisen.

Haben russische Raketen ein Problem mit der Zielgenauigkeit? Bild: Freiwillige Kämpfer der Stalingrad-Einheit versammeln sich in der Mamajew-Kurgan-Gedenkstätte, bevor sie in das Gebiet der russischen Militäroperation abreisen.

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Gemäss dem britischen Verteidigungsministerium hat Russland Schwächen bei der Angriffsfähigkeit mit Langstreckenwaffen. Bild: Ein Panzer kreist in der Nähe der Front im Donbass.

Gemäss dem britischen Verteidigungsministerium hat Russland Schwächen bei der Angriffsfähigkeit mit Langstreckenwaffen. Bild: Ein Panzer kreist in der Nähe der Front im Donbass.

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Bild: Ein russischer Raketenangriff zerstört in Dnipro ein Wohnhaus. Dabei starben mindestens 36 Menschen.

Bild: Ein russischer Raketenangriff zerstört in Dnipro ein Wohnhaus. Dabei starben mindestens 36 Menschen.

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Die russische Armee hat nach Angaben britischer Geheimdienste Schwierigkeiten, ihre Angriffe im Krieg gegen die Ukraine zielgenau auszuführen und Folgeschäden vorab einzuschätzen. Beispiele aus dem Krieg zeigten, dass Russland Schwächen bei der Angriffsfähigkeit mit Langstreckenwaffen habe, hiess es am Dienstag im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

Als Beispiel nennen die Briten den Angriff auf einen Wohnkomplex in der ukrainischen Stadt Dnipro. Der dort vor einigen Tagen eingeschlagene Raketentyp «AS-4 Kitchen» sei wegen des Radarsystems «notorisch ungenau» beim Einsatz auf Ziele am Boden und in Städten. Ähnliche Waffen hätten auch bei anderen Gelegenheiten bereits zu hohen Opferzahlen geführt, etwa beim Angriff auf ein ukrainisches Einkaufszentrum in Krementschuk im vergangenen Juni.

Weiter schreibt das Verteidigungsministerium: «Während einige Raketen wie die KITCHEN für Präzisionsschläge ungeeignet sind, deuten die Erkenntnisse aus dem Ukraine-Krieg darauf hin, dass die Störung der russischen Fähigkeit zu Langstreckenschlägen tiefgreifender ist.»

Ukrainischen Behörden meldeten den Tod von 40 Menschen

Der kürzliche Angriff auf das im Gebiet Dnipropetrowsk gelegene Dnipro war der folgenreichste von mehreren russischen Angriffen am vergangenen Wochenende gewesen. Die ukrainischen Behörden meldeten bis Montagmittag den Tod von 40 Menschen, unter ihnen drei Kinder. Ungeachtet der Beteuerungen aus Moskau, angeblich nur militärische Ziele anzugreifen, haben russische Geschosse in dem seit fast elf Monaten andauernden Angriffskrieg bereits wiederholt viele Zivilisten auf einmal getötet.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor. 

Beschäftigt dich oder jemanden, den du kennst, der Krieg in der Ukraine?

Hier findest du Hilfe für dich und andere:

Fragen und Antworten zum Krieg in der Ukraine (Staatssekretariat für Migration)

Kriegsangst?, Tipps von Pro Juventute

Beratungsangebot (Deutsch, Ukrainisch, Russisch), von Pro Juventute

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Anmeldung und Infos für Gastfamilien:

(dpa/shb)

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