Notstand in Bulgarien
Aktualisiert

Notstand in Bulgarien

Durch Dauerregen sind wieder Teile Osteuropas unter Wasser gesetzt worden. In Bulgarien wurden mehrere Regionen um die Hauptstadt Sofia überschwemmt.

Die Strassenbahn stellte ihren Betrieb ein.

In drei Kleinstädten östlich von Sofia wurde der Notstand erklärt, wie bulgarische Medien am Freitag berichteten. In Ichtiman wurden 2000 Menschen, darunter viele Babys in Schulen in Sicherheit gebracht, weil rund 1000 Häuser unter Wasser standen. Der internationale Fernzug nach Istanbul blieb stecken.

In Rumänien zerstörte der Sturm ebenfalls elektrische Leitungen, so dass 177 Ortschaften in 8 von insgesamt 41 Landkreisen keinen Strom hatten. Im Westen und Süden Ungarns mussten Keller und kurze Landstrassenabschnitte vom Wasser freigepumpt werden.

In der ungarischen Region Szekszárd südlich des Plattensees war binnen zwei Tagen die doppelte Regenmenge niedergegangen, die sonst im ganzen Monat August fällt. In einigen Orten Bulgariens fiel seit Anfang August so viel Regen wie sonst im Gesamtmonat.

(sda)

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