Ex-Coach Boris Becker – «Novak, sieh ein, dass es geimpft leichter für dich sein wird!»
Publiziert

Ex-Coach Boris Becker«Novak, sieh ein, dass es geimpft leichter für dich sein wird!»

Weiterhin ist unklar, ob die Weltnummer eins im Tennis am Australian Open teilnehmen kann. Nun hat sich auch die Tennis-Legende Boris Becker zur Diskussion geäussert, die in den letzten Tagen um Djokovic entstanden ist.

von
Benedikt Hollenstein
1 / 6
Kennen sich gut: Boris Becker war von 2013 bis 2016 Trainer von Novak Djokovic.

Kennen sich gut: Boris Becker war von 2013 bis 2016 Trainer von Novak Djokovic.

AFP/Nicolas Gouhier
Nun hat auch die Tennis-Legende zur Situation des «Djokers» Stellung bezogen.

Nun hat auch die Tennis-Legende zur Situation des «Djokers» Stellung bezogen.

Reuters/Ralph Orlowski
Dieser befindet sich zurzeit in einem Rechtsstreit mit der australischen Regierung.

Dieser befindet sich zurzeit in einem Rechtsstreit mit der australischen Regierung.

Getty/Daniel Pockett

Darum gehts

  • Nachdem ihm das Visum entzogen wurde, bleibt Novak Djokovic noch mindestens bis Samstagmorgen in Australien.

  • Der Tennis-Star hofft weiterhin auf eine Teilnahme am Australian Open.

  • Boris Becker richtete sich nun in einem Appell an seinen Schützling aus vergangenen Zeiten.

Auch drei Tage vor Turnierbeginn ist weiterhin unklar, ob sich Novak Djokovic nun rechtmässig in Australien aufhält oder nicht. Falls der Serbe das diesjährige Australian Open für sich entscheiden könnte, wäre er mit 21 Grand-Slam-Titeln alleiniger Rekordhalter in dieser Kategorie. Doch nachdem die australische Regierung am Freitag das Visum von Djokovic aberkannt hatte, dürfte dieser Traum in die Ferne gerückt sein.

«Rechnung muss Djokovic bezahlen»

Nun hat sich auch Boris Becker zur «Causa Djokovic» geäussert. Gegenüber «Eurosport.de» ermutigte der Olympiasieger seinen ehemaligen Schützling dazu, seine Einstellung zur Impfung zu überdenken. «Es wird nicht leichter für ihn. Wenn er sich weiter auf Tennis konzentrieren will, muss er einige Veränderungen unternehmen», sagte Becker, der von 2013 bis 2016 Trainer von Djokovic war.

«Novak, versuche einzusehen, dass es geimpft leichter für dich sein wird», appelliert der 54-Jährige an Novak Djokovic. Allerdings bezweifle er selbst, dass solche Appelle etwas bewirken. Boris Becker sieht nebst Djokovic auch die australischen Behörden und den Tennisverband als mitschuldig. Seiner Meinung nach ist aber klar: «Die Rechnung muss Djokovic ganz alleine bezahlen.»

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

345 Kommentare