Trotz Preisdruck: Novartis-Umsatz wächst um zwei Prozent

Aktualisiert

Trotz PreisdruckNovartis-Umsatz wächst um zwei Prozent

Der Umsatz des Schweizer Pharamriesen stieg 2013 trotz starker Konkurrenz von Generika-Medikamenten auf 57,9 Milliarden Dollar an.

Joseph Jimenez, der CEO von Novartis, 2014 am WEF in Davos.

Joseph Jimenez, der CEO von Novartis, 2014 am WEF in Davos.

Der Pharmariese Novartis hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres zugelegt: Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 15,1 Mrd Dollar. Einbussen in der Höhe von 0,4 Mrd. Dollar fielen aufgrund der Konkurrenz durch Generikaprodukte an.

Diese Konkurrenz hätte vor allem die Medikamente Zometa/Aclasta und Diovan betroffen, teilte Novartis am Mittwoch mit. Fast einen Drittel am Umsatz des vierten Quartals machten Novartis' Wachstumsprodukte aus, das heisst, diejenigen Produkte, die seit weniger als fünf Jahren auf dem Markt sind.

Das operative Ergebnis des Konzerns verringerte sich um 1 Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar. Der Rückgang ist vor allem auf die Aufwertung des Schweizer Frankens und die Abschwächung des Yens und der Währungen in den Schwellenländern zurückzuführen. Ohne diese Währungseffekte hätte ein Plus von 10 Prozent resultiert.

Der Reingewinn von Novartis lag im vierten Quartal bei 2,1 Mrd. Dollar, was einer Zunahme um 2 Prozent entspricht. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Reingewinn um 13 Prozent gestiegen. (sda)

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