Rekord-Erlös: Nummernschild ZH 888 geht für 194’000 Franken weg
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Rekord-ErlösNummernschild ZH 888 geht für 194’000 Franken weg

Bis zum Mittwoch lief die Auktion des Kennzeichens. Noch nie ist in Zürich ein Nummernschild für mehr Geld versteigert worden.  

von
Dominik Fischer
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Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr hält das begehrte Nummernschild in seinen Händen. 

Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr hält das begehrte Nummernschild in seinen Händen. 

Sicherheitsdirektion Kanton Zürich
Die Auktion für das Nummernschild hatte am letzten Donnerstag begonnen. 

Die Auktion für das Nummernschild hatte am letzten Donnerstag begonnen. 

STVA ZH

Darum gehts

Am Mittwoch endete die Versteigerung des Nummernschilds ZH 888. Der Gewinner der Auktion blätterte ganze 194’000 Franken für das prestigeträchtige Blechstück hin. Damit wird das Kontrollschild zum teuersten, das jemals im Kanton Zürich verkauft wurde.

Landesweit reiht es sich auf dem zweiten Platz ein, noch hinter dem Nummernschild ZG 10, das im Jahr 2018 gar für 233’000 Franken gekauft wurde, wie die Webseite «Auktion-ch.ch» festhält. Nur Besitzerinnen und Besitzer von im Kanton Zürich angemeldeten Autos durften an der Auktion teilnehmen. 

Mit dem Erlös von 194’000 Franken landet das Nummernschild ZH 888 schweizweit auf dem zweiten Platz. 

Mit dem Erlös von 194’000 Franken landet das Nummernschild ZH 888 schweizweit auf dem zweiten Platz. 

Screenshot auktion-ch.ch

Erlös «kommt der Bevölkerung zugute»

In der Vergangenheit zeigte sich, dass Kontrollschilder mit ausschliesslich der Nummer 8 besonders beliebt sind. In den letzten Jahren haben bereits die Versteigerungen von ZH 8888 und ZH 888’888 jeweils rund 50'000 Franken eingebracht, wie der Kanton Zürich am Mittwoch mitteilte. Erst seit 2018 versteigert der Kanton auch dreistellige Nummern.

Autofans zahlen jährlich über 3,5 Millionen Franken für tiefe und besondere Kontrollschilder. Die Auktionseinnahmen fliessen in die Staatskasse. «Unsere Auktionen kommen der Zürcher Bevölkerung zugute», sagte der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr im Vorfeld. 

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