Nun auch in Zürich: Trächtige Kuh zu Tode gequält
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Nun auch in Zürich: Trächtige Kuh zu Tode gequält

Schlägt der Tierquäler nun auch im Zürichbiet zu: Im zürcherischen Aeugst am Albis ist ein trächtiges Rind tot aufgefunden worden. Dem Tier wurden Teile des Euters mit drei Zitzen abgetrennt.

Knapp zwei Tage nachdem in der Neuenburger Gemeinde Boudevilliers der Kadaver einer trächtigen Kuh aufgefunden worden war, kam es nun zum ersten Mal auch im Kanton Zürich zu einem ähnlichen Vorfall. Das tote Rind war gegen 08.00 Uhr von einem ortsansässigen Bauer auf der Weide entdeckt worden. Wegen den sichtbaren Verletzungen am Unter- und Hinterleib wurde der Bezirkstierarzt aufgeboten. Die tierärztlichen Abklärungen ergaben, dass dem Tier Teile des Euters mit drei Zitzen abgetrennt worden waren. Die Zitzen wurden zunächst nicht gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Unbekannter dem Tier die Verletzungen vorsätzlich zugefügt habe. Näheren Aufschluss darüber werden von der Untersuchungen der Pathologie des kantonalen Tierspitals Zürich erwartet.

Ob ein Zusammenhang mit den in anderen Kantonen festgestellten Tierquälereien und Schändungen besteht, ist zurzeit nicht bekannt, wie die Zürcher Kantonspolizei schreibt. Die interkantonale Arbeitsgruppe, welche sich mit der Serie von Tierquälereien in der Nordwestschweiz beschäftigt, sei eingeschaltet worden. Erst am vergangenen Mittwoch war in Boudevilliers eine tote Kuh, der Unbekannte die Zitzen abgeschnitten haben, aufgefunden worden. In der Nordwestschweiz wurden seit Ende Mai insgesamt 46 Tiere gequält wurden.

(sda)

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