Xherdan Shaqiri: «Nun ist uns der Titel kaum mehr zu nehmen»

Aktualisiert

Xherdan Shaqiri«Nun ist uns der Titel kaum mehr zu nehmen»

Drei Punkte Vorsprung und das klar bessere Torverhältnis als der FCZ: Der FC Basel hat einen grossen Schritt in Richtung Titel gemacht. Etwas gar euphorisch war allerdings Xherdan Shaqiri.

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pre/bol

Gleich mit 5:1 fertigte der FC Basel den FC Thun ab und tat dabei gleich noch etwas fürs Torverhältnis. Drei Punkte und fünf Plustore liegen die Bebbi zwei Runden vor Schluss nun vor dem FC Zürich. Eine komfortable Ausgangssituation für den Titelverteidiger.

«Wir haben heute wirklich top gespielt. Ich bin sehr zufrieden», sagte FCB-Trainer Thorsten Fink nach der Partie. Natürlich hatte er auch schon mitbekommen, dass der FCZ das Derby gegen GC 1:3 verloren hat. «Es wurde auf der Anzeigetafel angezeigt. Das gab uns natürlich noch extra Motivation», so Fink. «Ich freue mich, dass alles für uns gelaufen ist. Aber wir haben noch zwei schwierige Spiele vor uns.»

Die Warnung seines Trainers hatte Xherdan Shaqiri nach dem Match offenbar noch nicht gehört. «Das war eine gute Leistung von uns. Nun haben wir mit St. Gallen und Luzern noch das leichtere Restprogramm als der FCZ. Wenn wir so weiterspielen wie heute, wird es schwierig, uns den Titel noch zu nehmen», sagte der Nationalspieler mit einem schelmischen Lächeln ins Mikrofon.

«Schwierige Aufgabe, aber nicht unlösbar»

Ganz anders war die Stimmung natürlich beim FCZ. «Die Niederlage tut weh, dazu ist es ein Derby. Man darf den Teufel nicht an die Wand malen, die Meisterschaft ist rechnerisch noch immer möglich», sagte FCZ-Trainer Urs Fischer. Wir werden weiterhin Vollgas geben. Die Aufgabe ist schwierig, aber nicht unlösbar. Wir müssen nun eine Reaktion zeigen in den nächsten beiden Spielen.»

Heinz Barmettler machte vor allem die schlechte defensive Organisation für die 1:3-Derbypleite veranwortlich. «GC hat gut gekämpft und war lauffreudig. Wir hatten in dieser Saison aber schon oft schwierige Phasen. Nun müssen wir die restlichen Partien gewinnen und hoffen, dass Basel für uns spielt.»

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