Irina Beller ist keine Tierquälerin: «Nun können sich die Pseudo-Tierfreunde wieder grün und blau ärgern»
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Irina Beller ist keine Tierquälerin«Nun können sich die Pseudo-Tierfreunde wieder grün und blau ärgern»

Das Video von Irina Beller, in dem sie einen nach Luft japsenden Fisch filmt und auf Instagram veröffentlichte, hat für sie keine Konsequenzen: Das Verfahren wegen Tierquälerei wurde eingestellt.

Im September postete Irina Beller ein Video auf ihrem Instagram-Profil, das eine frisch gefangene Forelle zeigt. Beller und ein unbekannter Begleiter hatten den Fisch zuvor aus einem Forellensee im Kanton Bern gezogen.

Der Begleiter von Irina Beller hält die Forelle – die immer noch lebt – in die Kamera. Gut zu sehen ist, wie der Fisch noch zappelt und nach Luft japst. Das brachte Irina Beller heftige Kritik auf den sozialen Netzwerken ein.

Die Witwe des dieses Jahr verstorbenen Bauunternehmers Walter Beller wurde in Kommentaren als «Tierquälerin» und «empathielose Nuss» bezeichnet. Jemand meldete das Beller-Video bei der Kantonspolizei Bern, die Staatsanwaltschaft nahm sich der Sache an.

Offiziell keine Tierquälerin

Nun hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt. Das berichtet der «Blick». Der fragliche Straftatbestand der Tierquälerei sei eindeutig nicht erfüllt, weshalb auf eine Strafverfolgung verzichtet werde, so die Staatsanwaltschaft.

Irina Beller ist damit offiziell keine Tierquälerin. Sie freuts: «Dachte ichs mir doch, nun können sich die Körnerpicker und Pseudo-Tierfreunde, die keine Ahnung haben, wieder grün und blau ärgern», sagt sie gegenüber dem «Blick».

Am Ende eines für sie schwierigen Jahres sei die Mitteilung der Staatsanwaltschaft ein Lichtblick für sie. «Ein Grund mehr, mich auf meinen Silvester-Fisch noch mehr zu freuen», so Irina Beller.

(her)

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