Aktualisiert 05.08.2008 15:13

AlkoholNur ein Glas mehr ist zu viel

Wer regelmässig Alkohol trinkt, sollte es mengenmässig nicht übertreiben. Schon ein Gläschen mehr pro Tag kann die Gesundheit dauerhaft schädigen.

Diabetes und Übergewicht, hohe Blutfettwerte oder ein erhöhter Blutdruck können Hinweise auf ein sogenanntes metabolisches Syndrom sein. Patienten mit metabolischem Syndrom sind besonders gefährdet, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln.

Neben der falschen Ernährung kann auch der regelmässige Konsum von Alkohol eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung spielen. Allerdings ist gegen eine geringe Menge Rotwein täglich nichts einzuwenden - ganz im Gegenteil: Ein im roten Traubensaft enthaltener Stoff wirkt antioxidativ - und hilft so den Gefässen, gesund zu bleiben.

Doch wie so oft im Leben ist das richtige Mass entscheidend. Wissenschaftler des Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta (USA) nahmen sich laut «medwire-news.com» der Wirkung unterschiedlicher Mengen von Alkohol auf den Organismus an. Insgesamt wurden 1529 Fragebögen von US-Amerikanern ausgewertet. Die Forscher befragten die Studienteilnehmer zwischen 1999 und 2002 unter anderem nach ihren Trinkgewohnheiten - der Befragung ging eine körperliche Untersuchung voraus.

Die Wissenschaftler stützten sich während ihres Experiments auf den Richtwert von täglich einem Glas Alkohol bei Frauen und zwei Gläsern Alkohol bei Männern. Bei den Testpersonen, die den Richtwert überschritten hatten, konnten die Wissenschaftler ein um 60 Prozent höheres Risiko zur Entwicklung eines metabolischen Syndroms feststellen. Aber nicht nur die «regelmässigen Trinker» leben laut der Studie gefährlich: Probanden, die bereits ein Mal in der Woche zu tief ins Glas oder die Flasche gucken, hatte ihr Risiko zur Entwicklung einer Stoffwechselerkrankung erhöht.

rre

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