Aktualisiert 19.11.2007 22:59

Nur geringer Lohnanstieg für Angestellte

Arbeitnehmer in der Schweiz haben das Nachsehen: Im europäischen Vergleich profitieren sie am wenigsten von der guten Konjunktur.

Der Lohnanstieg in der Schweiz fällt im internationalen Vergleich am niedrigsten aus. Schweizer Firmen zahlen den Angestellten laut einer Studie im kommenden Jahr im Durchschnitt 3,0 Prozent mehr Lohn.

Das entspreche gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 0,2 Prozentpunkten, heisst es in einer gestern veröffentlichten Studie des Unternehmensberatungsunternehmens Towers Perrin HR Services.

Mit diesen Werten liege die Schweiz an letzter Stelle im internationalen Vergleich, heisst es. Bei den realen Lohnerhöhungen – also abzüglich der Inflation – liege die Schweiz mit um 1,8 Prozent höheren Budgets noch im Mittelfeld.

Die höchsten nominalen Steierungsraten bei den Gehältern in West- und Südeuropa weisen für 2008 die griechischen Firmen mit 5,4 Prozent auf, heisst es. Im deutschsprachigen Raum nimmt Österreich mit 4,0 Prozent die Spitzenposition ein. Auf gleichem Niveau liegen Dänemark, Finnland, Grossbritannien, Schweden, die Niederlanden sowie die meisten Mittelmeerländer.

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