Nur jeder 12. Rekrut aus Dienst entlassen
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Nur jeder 12. Rekrut aus Dienst entlassen

Von insgesamt 8458 Personen, die in die Sommer-RS einrückten, wurden nach einer Woche nur knapp acht Prozent entlassen.

«Das neue Rekrutierungssystem ist eine Erfolgsgeschichte», meint Felix Endrich, Sprecher des Generalstabs. So mussten aus der Sommer-RS, die am 11. Juli startete, nach einer Woche nur 624 Personen heimgeschickt werden.

«In rund 80 Prozent der Fälle wurden die Leute aus medizinischen Gründen wie etwa Unfällen entlassen», so Endrich. Bei den anderen waren es administrative Gründe wie etwa RS-Verschiebungen. Es werde noch weitere Entlassungen geben, allerdings nicht mehr in diesem Ausmass.

Laut Endrich mussten mit dem alten Rekrutierungssystem rund viermal mehr Rekruten wieder nach Hause geschickt werden. Die gründlichen Abklärungen bei der neuen Rekrutierung würden zudem zu weniger Diensttagen und somit zu Kosteneinsparungen von rund 15 Millionen Franken führen.

Als Erfolgsgeschichte beurteilt Endrich auch das Durchdiener-Modell: 2004 wurden 1659 Durchdiener registriert, dieses Jahr werden es bereits 2500 sein.

Endrich: «Ziel sind 3000 Durchdiener pro Jahr – bereits 2500 zwei Jahre nach Einführung des Modells ist aber eine sehr gute Zahl.»

Cornelia Stauffer

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