Twitter-Könige: Nur Kaká kann Ronaldo das Wasser reichen
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Twitter-KönigeNur Kaká kann Ronaldo das Wasser reichen

Cristiano Ronaldo ist zwar nicht Weltfussballer geworden, dafür hat er die meisten Follower bei Twitter. Von Lionel Messi gibt es hier keine Spur. Kuriose und erstaunliche Facts über Twitter und Fussballer.

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Nur einer kann Cristiano Ronaldo auf Twitter das Wasser reichen: Kaká, sein in die Jahre gekommener, bei Coach José Mourinho in Ungnade gefallener und daher meist auf der Ersatzbank sitzender Teamkollege bei Real Madrid. Mit 14'008'472 Followern ist der 30-jährige Brasilianer erster Verfolger von «CR7», der die Rangliste (15'324'954 Follower) anführt. Dahinter: gähnende Leere.

Der König in der Welt von Twitter erhält von seinen Mitstreitern kaum Unterstützung. Dies zeigt die umfassende Analyse der irischen Webseite «balls.ie». Nur einer der Top-10-Cracks folgt Ronaldo. Und dies ist - was wenig überrascht – Kaká. Aber auch der 27-jährige Portugiese ist wählerisch. Er folgt – abgesehen natürlich von Kaká – nur Rio Ferdinand.

Die Erklärung liegt zumindest teilweise auf der Hand. Mit Andres Iniesta, Gerard Piqué, Cesc Fàbregas und Carles Puyol rangieren gleich vier Barça-Akteue in den Top 10. Unter ihnen fällt auf: Iniesta folgt Fábregas und Puyol, Piqué folgt Fábregas und Puyol hat sich für Iniesta und Fàbregas entschieden. Einzig Fábregas ist ein guter Teamplayer. Er folgt allen drei Kollegen. (Die Top 10 der Kicker mit den meisten Followern sehen Sie in der Bildstrecke oben)

Rooney scheint das Twittern zu mögen

Aber was ist mit Wayne Rooney? Er war - wie auch Ferdinand, der übrigens keinem der Top 10 folgt - Ronaldos Teamkollege bei Manchester United. Zu Ronaldos Verteidigung: Er folgt Rooney ebenfalls nicht. Es ist nicht etwa so, dass Rooney ein Twitter-Faulenzer ist. Der 27-jährige Stürmer gibt sich mit regelmässigen, witzigen aber auch ernsten Tweets Mühe, seine 5,6 Millionen Follower zu unterhalten.

Überhaupt nicht in die Gänge - vielleicht hängt dies mit seiner Torflaute auf dem Platz zusammen – kommt Fernando Torres. Am 26. Oktober 2011 eröffnete der Chelsea-Stürmer einen Account, seine 700'000 Follower wurden vom Starstürmer bisher aber nicht mit Informationen zugeschüttet. «Ich habe noch nicht mit twittern begonnen, aber das ist die offizielle Seite und sie ist bereit, wenn ich das Gefühl habe, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist», schrieb Torres am 26. Oktober 2011. Bis heute findet sich nur dieser Eintrag auf seinem Profil.

Messi macht sich keine Mühe

Für diejenigen, die es noch nicht bemerkt haben: Dies ist eine der seltenen Ranglisten, wo Lionel Messi keine tragende Rolle spielt. Der vierfache Weltfussballer hat lediglich 228'149 Follower und dies hat einen Grund: Der 25-jährige Argentinier beschränkt sich darauf, die Tweets des FC Barcelona wiederzugeben.

Zuletzt twitterte er im Juli 2011 eine persönliche Nachricht an seine Fans. «Guten Tag», lauteten seine Worte. In einer Sache hat Messi dann aber doch die Nase vorn: In den vergangenen 30 Tagen war der Name des 25-jährigen Argentiniers in über 2 Millionen Tweets zu lesen. Zum Vergleich: Ronaldo folgt mit nicht einmal halb so vielen Aufrufen auf dem zweiten Platz. Falcao komplettiert das Podest.

ManU hat kein Twitter-Profil

Bei den Klubs ist die spanische Dominanz ebenfalls gigantisch. Dort hat Barça die Nase vorn und führt mit rund 7,7 Millionen Followern vor den Königlichen (6,5 Mio). Dahinter tut sich eine grosse Kluft auf. Mit 2 Millionen Twitter-Fans belegt Arsenal den dritten Platz - gefolgt von Galatasaray Istanbul. Chelsea, Fenerbahçe, Liverpool, Corinthians, Flamengo und Chivas (Mexiko) komplettieren die Top 10.

Auch bei den Vereinen gibt es einen grossen Namen, der fehlt: Manchester United. Die Red Devils haben kein offizielles Profil. Die 659 Millionen Anhänger rund um den Globus würden mit Sicherheit in Windeseile dafür sorgen, dass die spanische Vorherrschaft ins Trudeln geraten würde.

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