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Schauriges RöntgenbildNur Kot, doch wo sind die Organe der 34-Jährigen?

Dieses Röntgenbild macht selbst erfahrene Ärzte ratlos, denn Organe sucht man hier vergebens.

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Kelly Yeoman aus dem britischen Bristol läuft Gefahr, an ihren eigenen Fäkalien zu ersticken.

Kelly Yeoman aus dem britischen Bristol läuft Gefahr, an ihren eigenen Fäkalien zu ersticken.

Screenshot bbc.com
Diese breiten sich nämlich seit Sommer 2017 in ihrem Bauchraum aus. Mittlerweile hat sich dort so viel angesammelt, dass ihre Organe auf dem Röntgenbild nicht mehr zu sehen sind.

Diese breiten sich nämlich seit Sommer 2017 in ihrem Bauchraum aus. Mittlerweile hat sich dort so viel angesammelt, dass ihre Organe auf dem Röntgenbild nicht mehr zu sehen sind.

gofundme.com/kellyscrisis
Die 34-Jährige geht davon aus, dass eine zurückliegende Routine-OP der Auslöser war. Der Chirurg könnte abgerutscht sein und mit seinem Skalpell den Darm angeritzt haben. In der Folge nimmt der Kot nicht mehr seinen normalen Weg, sondern gelangt über die perforierte Stelle in den Bauchraum.

Die 34-Jährige geht davon aus, dass eine zurückliegende Routine-OP der Auslöser war. Der Chirurg könnte abgerutscht sein und mit seinem Skalpell den Darm angeritzt haben. In der Folge nimmt der Kot nicht mehr seinen normalen Weg, sondern gelangt über die perforierte Stelle in den Bauchraum.

gofundme.com/kellyscrisis

Unbändige Schmerzen trieben Kelly Yeoman aus Bristol ins Spital. Obwohl die Ärzte dort die Ursache ihres Leidens schnell ausfindig machten, konnten sie ihr nicht helfen. In diesem Fall ist der Eingriff von Spezialisten nötig.

Der Grund: Dort, wo normalerweise Magen, Leber und Lunge sitzen, befinden sich bei der 34-Jährigen Fäkalien – und damit etwas, womit auch die erfahrensten Mediziner nicht allzu häufig konfrontiert werden, wenn es überhaupt dazu kommt.

Folgenreicher Operationsfehler

Yeoman geht davon aus, dass eine zurückliegende Routine-Operation der Auslöser war. Der Chirurg könnte abgerutscht sein und mit seinem Skalpell den Darm angeritzt haben. In der Folge nimmt der Kot nicht mehr seinen normalen Weg aus dem Körper hinaus, sondern gelangt über die perforierte Stelle in den Bauchraum.

Seit August liegt die junge Frau im Southmead-Krankenhaus in Bristol. Dort erhält sie einen Cocktail aus verschiedenen Schmerzmitteln und muss sich immer wieder kleineren Eingriffen unterziehen, die das Problem bisher jedoch nicht lösen konnten.

«Wir rechnen mit dem Schlimmsten»

Zu den starken Schmerzen kommt eine ständige Übelkeit, wie Yeomans Freundin Kate Rankin auf der Crowdfunding-Plattform Gofundme.com schreibt: «Regelmässig erbricht sie eine üble Mischung aus ihrer letzten Mahlzeit und Kot. Wir können zusehen, wie es mit ihr immer weiter bergab geht.»

Die einst «glückliche, starke und entschlossene Freundin» werde zunehmend ein Schatten ihrer selbst. Auch das Atmen falle ihr zunehmend schwer. «Wir fangen an, mit dem Schlimmsten zu rechnen», so Rankin.

Um Yeomans Leiden endlich ein Ende zu setzen, hat ihre Freundin das Geld für die lebensrettende Operation mit Hilfe der Netzgemeinde bereits zusammenbekommen.

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