Ghost Buildings: Nur noch der Schatten erinnert an das Haus
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Ghost BuildingsNur noch der Schatten erinnert an das Haus

Ghost Buildings haben nichts mit Geistern zu tun: Es sind vielmehr die Konturen, die abgerissene Häuser auf Nachbarwänden hinterlassen haben.

von
mst
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Luke J. Spencer sucht für seine Fotos jeweils nach kürzlich abgerissenen Häusern: Dieses Häuschen mit Kamin stand einst in Montreal, heute sind nur noch die Konturen sichtbar.

Luke J. Spencer sucht für seine Fotos jeweils nach kürzlich abgerissenen Häusern: Dieses Häuschen mit Kamin stand einst in Montreal, heute sind nur noch die Konturen sichtbar.

Instagram / @ghostbuildings
Hier lebte jemand, der offensichtlich keine Angst vor Mustern hatte – das drücken zumindest die übrig gebliebenen Tapeten aus.

Hier lebte jemand, der offensichtlich keine Angst vor Mustern hatte – das drücken zumindest die übrig gebliebenen Tapeten aus.

Instagram / @ghostbuildings
Dieses Ghost Building hatte offensichtlich ein spitzes Dach – und davor vermutlich eine Dachterrasse. Es stand einst in Manhattan.

Dieses Ghost Building hatte offensichtlich ein spitzes Dach – und davor vermutlich eine Dachterrasse. Es stand einst in Manhattan.

Instagram / @ghostbuildings

Wenn Reihenhäuser und Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert abgerissen werden, dann hinterlassen sie an ihren Nachbarhäusern häufig Spuren. Diese Spuren sind aber nicht nur die Konturen dieser Häuser: Manchmal sieht man die Überreste eines Treppenhauses oder eine verblichene Tapete aus einem Schlafzimmer.

«Es ist faszinierend und unheimlich»

Die Linien der Häuser wirken wie ein abstraktes Gemälde eines Hauses – und es gibt ständig mehr. Die Städeentwicklung schreitet voran und an vielen Orten wurden die alten Häuser zwar bereits abgerissen, die neuen aber noch nicht wieder aufgebaut. Auf diese Häuser konzentriert sich der Fotograf Luke J. Spencer.

«Unsere Umgebung verändert sich ständig. Die Ghost Buildings sind wie Geister der Vergangenheit, die uns an diese Veränderung erinnern. Wenn ich die Reste einer Tür oder eines Treppenhauses sehe, dann fange ich an, mir das Leben auszumalen, das die Menschen dort führten. Es ist faszinierend. Und ein bisschen unheimlich», sagt Spencer gegenüber Medien.

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