20.11.2020 10:55

Vor Slalom-Rennen in LeviNur Wendy Holdener und Michelle Gisin sind im Slalom-Team übrig

Ein Verletzungsdrama erschütterte das Schweizer Frauen-Slalom-Team. Übrig geblieben sind beim Auftakt noch zwei Trümpfe: Wendy Holdener und Michelle Gisin.

von
Philipp Rindlisbacher
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Eine von zwei Trümpfen im Slalom-Team der Schweizerinnen: Wendy Holdener.

Eine von zwei Trümpfen im Slalom-Team der Schweizerinnen: Wendy Holdener.

Foto: freshfocus (Johann Groder)
Neben ihr die zweite gesunde Fahrerin: Michelle Gisin.

Neben ihr die zweite gesunde Fahrerin: Michelle Gisin.

Foto: freshfocus (Johann Groder)
Sie fehlt verletzt: Aline Danioth. Zum zweiten Mal innert zehn Monaten ging ihr Knie kaputt. 

Sie fehlt verletzt: Aline Danioth. Zum zweiten Mal innert zehn Monaten ging ihr Knie kaputt.

Foto: freshfocus (Johann Groder)

Darum gehts

  • Am Samstag (ab 10.15 Uhr hier live im Ticker) starten die Slalomfahrerinnen in die Ski-alpin-Saison.

  • Bei den Schweizerinnen fallen gleich drei Fahrerinnen mit schweren Verletzungen aus.

  • Als Trümpfe verbleiben Wendy Holdener und Michelle Gisin.

Für Charlotte Chable war es Kreuzbandriss Nummer 4. Bei Aline Danioth ging das Knie zum zweiten Mal innert zehn Monaten kaputt, es handelte sich um die fünfte Verletzung innert vier Jahren. Und auch Elena Stoffel stürzte so schwer, dass die Saison futsch war, bevor sie richtig begonnen hatte.

Innert weniger Wochen hat sich das Slalom-Team der Schweizerinnen drastisch verkleinert. Trainer Alois Prenn spricht von einem Desaster, Vergleichbares habe er in über 30 Jahren als Coach nie erlebt. Das Risiko von Knieblessuren sei im Slalom wegen der aggressiven Materialabstimmung zwar höher als anderswo, meint Teamarzt Walter O. Frey. Chable, Danioth und Stoffel jedoch hätten vor allem eines gehabt: riesiges Pech!

Mindestens ein Podestplatz für Wendy Holdener

Für die ersten beiden Slaloms der neuen Weltcup-Saison am Samstag und Sonntag in Levi bleiben aus Schweizer Sicht also Wendy Holdener und Michelle Gisin als Trümpfe – immerhin die Nummern 4 und 7 der Weltrangliste. Beide schielen Richtung Podest, mindestens. Bei Holdener ist der Premierensieg im Stangenwald überfällig. Auch sie war jedoch in der Vorbereitung angeschlagen.

Zudem ist die Konkurrenz gross: Petra Vlhova hat mehrmals bewiesen, Superstar Mikaela Shiffrin bezwingen zu können. Diese gibt in Lappland nach exakt 300 Tagen Absenz ihr Comeback. Nach einer schwierigen Zeit und der Trauer um ihren verstorbenen Vater und Rücktrittsgedanken.

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6 Kommentare
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Minnie Mouse

20.11.2020, 14:40

Ich wusste gar nicht, dass es noch etwas anderes als das Podest gibt, auf dem man sich platzieren kann!

geryk

20.11.2020, 12:57

Was ist mit Mellanie Maillard? Eigentlich ein Super Talent aber in den letzten 2 Jahren verletzt.

Quälix

20.11.2020, 11:33

Ist der Rest noch in Magglingen?