Live-Ticker: Nur wenige Besucher trotzten dem Regen
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Live-TickerNur wenige Besucher trotzten dem Regen

Paolo Nutini und Deadmau5 hiessen die grossen Namen am Zürich Openair. Die vierte Ausgabe des Festivals setzte ansonsten auf ein Indie-Publikum.

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Ob es am gelegentlichen Regen oder am Line-up lag, welches an akutem Headliner-Mangel litt? Jedenfalls war die vierte Ausgabe des Zürich Openair im Gegensatz zu vielen anderen Festivals diesen Sommer nicht ausverkauft. Und mit 45'000 Musikfans pilgerte rund ein Drittel weniger als noch im Vorjahr nach Rümlang. Während die Konzerte am Nachmittag meist schlecht besucht waren, schlug sich das urbane Publikum im Dancezelt die Nächte um die Ohren. Acts wie Klangkarussell, Fritz Kalkbrenner und Darkside bedienten die elektroverliebte Menge. Hinzu kamen Konzerte von etablierten Indie-Bands wie Editors, White Lies und hippen Nachwuchskünstlern wie Elektropop-Gör Mø und Dance-Wunderkind Flume.

Konnten die Macher in den vergangenen Jahren mit hochkarätigen Acts wie Nine Inch Nails, Die Ärzte und Kraftwerk auftrumpfen, mussten sich die Besucher dieses Jahr mit mittelgrossen Acts wie Paolo Nutini und Röyksopp und Robyn begnügen, welche jedoch sehr überzeugende Konzerte ablieferten. Der grösste Name war der kanadische House-Superstar Deadmau5, welcher am Freitagabend ein solides, aber wenig aufregendes Set bot.

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