Axpo Super League: Nur Wetter und Logo überzeugten in Thun
Aktualisiert

Axpo Super LeagueNur Wetter und Logo überzeugten in Thun

Bieder und langweilig: Das schönste an der Nullnummer zwischen Thun und St. Gallen war noch das neue FCT-Logo.

von
Peter Berger
Schön: Kinder präsentieren das neue Logo, mit dem der FC Thun im Sommer in die neue Arena einzieht. Foto: key

Schön: Kinder präsentieren das neue Logo, mit dem der FC Thun im Sommer in die neue Arena einzieht. Foto: key

Murat Yakin fand noch einen anderen Grund, um sich zu freuen: «Das schöne Wetter.» Der Rest hatte dem Thuner Coach indes auch auf die Gemütslage geschlagen. «Ausser mit Goalie Da Costa kann ich mit niemandem zufrieden sein. Denn wir haben bereits nach zehn Minuten aufgehört, Fussball zu spielen.»

Mit den anderen 80 Minuten vermochten aber die St. Galler auch nichts anzufangen. «Es fällt mir schwer, ein Fazit zu ziehen», sagte denn auch Jeff Saibene. Der Luxemburger kehrte erstmals als Cheftrainer nach Thun zurück, wo er 2007 den Ligaerhalt geschafft hatte. In der fünften Partie unter Saibene blieb der FC St. Gallen zwar zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. «Aber das war eigentlich ein Spiel, das man 1:0 hätte gewinnen können.» Bloss fehlten dazu die Chancen. «Ein Punkt ist in diesem typischen 0:0-Spiel für uns zu wenig, in unserer Situation brauchen wir Siege», pflichtete Verteidiger Lukas Schenkel dem Trainer bei. Mit viel Goodwill konnten beiden Teams je zwei Tormöglichkeiten attestiert werden. Bei der besten Chance der Thuner waren ausgerechnet Nick Proschwitz und Stefan Glarner beteiligt. Das Duo verlässt im Sommer das Berner Oberland und wurde deshalb von Yakin die erste Halbzeit auf der Ersatzbank belassen. «Aber beide kehren am Mittwoch gegen Luzern in die Startelf zurück», sagte ­Yakin.

Einen Sieg konnte sein Team gestern trotz der Nullnummer verbuchen. Der FCT wählte jenes neue Logo für den Einzug in die Thun Arena, für das sich auch die Mannschaft ausgesprochen hatte.

«Es fällt mir schwer, ein Fazit zu ziehen.»

Jeff Saibene

Ein Punkt gewonnen, zwei verloren? St. Gallens Trainer war sich nicht sicher.

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