Aktualisiert 13.11.2007 17:02

Nuttendiesel diskriminiert nicht

Das Zürcher Schaumwein-Label «Nuttendiesel» trägt keinen diskriminierenden Namen. Eine entsprechende Beschwerde ist abgewiesen worden.

Die Beschwerde einer weiblichen Mitbürgerin gegen die Schaumwein-Marke «Nuttendiesel» ist von der Lauterkeitskommission der Schweizer Werber abgewiesen worden. Darüber erleichtert zeigt sich «Nuttendiesel»-Erfinder Dino Parella, welcher die Welt nach der Beschwerde kurzeitig nicht mehr verstanden hatte: «72 Prozent der Online-Bestellungen werden von Frauen gemacht.»

Laut Marc Schwenninger, dem juristischen Sekretär der Lauterkeitskommission sei nur der Brand «Nuttendiesel» beurteilt worden. Dieser sei nicht diskriminierend. Werbung für das Produkt habe nicht zur Diskussion gestanden. «Die Lauterkeitskommission hat erwogen, dass der Begriff Nuttendiesel für Schaumwein soweit eingebürgert hat, als dass dieser seinen diskriminierenden Charakter verloren hat. Nuttendiesel trägt im Volksmund keine diskriminierende Botschaft», sagte Schwenninger gegenüber 20minuten.ch.

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