Sicherheit: Nutzloser Virenscanner
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Microsoft warnt vor Scareware namens Win7 AV. Sie soll den Rechner von Malware befreien, zieht Anwendern aber nur Geld aus der Tasche.

von
hst
So wird laut Microsoft vor vermeintlichen Sicherheitslücken gewarnt, die keine sind.

So wird laut Microsoft vor vermeintlichen Sicherheitslücken gewarnt, die keine sind.

Seit knapp einem Jahr bietet Microsoft mit Security Essentials einen kostenlosen Virenschutz für Windows-Computer an.

Das Malware Protection Center des Unternehmens warnt nun in seinem Blog vor täuschend echten, aber gefälschten Fehlermeldungen wie jener im obigen Screenshot. Ihr Design ist an den jeweils benutzten Browser angepasst. Praktisch für die dahinter steckenden Cyberkriminellen: Browserwarnungen sehen auf allen Betriebssystemen gleich aus. Die Pop-up-Fenster informieren über eine angebliche Infektion des Rechners mit Schadcode und verlinken auf eine nutzlose, aber kostenpflichtige Antivirensoftware namens Win7 AV. Deren Seite sieht der offiziellen Website der Microsoft Security Essentials sehr ähnlich.

Zwei Jahre alte Lücke im IE 8

Auf Twitter hat Microsofts Security Response Team auf einen Blog-Post von Google-Mitarbeiter Chris Evans zu einer Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 reagiert. Demnach sei dem Unternehmen das Problem des Browsers bekannt und man arbeite an einer Lösung. Dank dem Fehler könnten Cyberkriminelle mit Hilfe manipulierter Websites beispielsweise einen Twitter-Account kapern. Laut Evans könnten auch ältere Versionen des Browsers betroffen sein. Microsoft sei die Lücke bereits seit knapp zwei Jahren bekannt, schrieb er. Rik Ferguson vom Sicherheitsanbieter Trend Micro schrieb in seinem Blog, man könnte die Lücke für alle Services ausnutzen, für die wie auf Twitter Kurz-URLs verwendet werden. In den Browsern Opera, Chrome, Firefox und Safari sei der Fehler schon behoben.

Erster Werbspot für Windows Phone 7

Im Oktober soll mit Windows Phone 7 das neue Betriebssystem der Redmonder unter anderem auf Geräten von HTC, Samsung und LG eingeführt werden. Im Kurz-Test von 20 Minuten Online konnte es durchaus überzeugen, wies aber auch einige Mängel auf, die bis zum Start nicht mehr beseitigt werden dürften. Im oben zu sehenden ersten Spot ist von letztgenannten natürlich keine Rede.

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