Jede Stimme zählt: Obama an der Urne
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Jede Stimme zähltObama an der Urne

US-Präsident Barack Obama wirbt für die vorzeitige Stimmabgabe im Präsidentschaftswahlkampf. Gestern ging er mit gutem Beispiel voran.

von
bem

«Ich kann Ihnen nicht sagen, für wen ich gestimmt habe», meinte ein sichtlich aufgeräumter Obama am Donnerstag in einem Wahllokal in seiner Heimatstadt Chicago. Er ist der erste Präsident in der US-Geschichte, der vor dem Wahltag an die Urne ging. Er hatte seine Wahlkampftour eigens zur vorzeitigen Stimmabgabe unterbrochen.

Auch der Mann aus dem Weissen Haus musste sich zunächst ausweisen. «Ich bin froh, dass ich meinen Führerschein erneuert habe», sprach er in die laufenden TV-Kameras. Er scherzte auch über seine grauen Haare, von denen auf dem Führerschein-Bild noch nichts zu sehen sei.

Die elektronische Stimmabgabe dauerte einige Minuten - neben dem Präsidenten musste er auch über Kongressabgeordnete abstimmen. Obama nutzte den Auftritt zur Werbung für eine frühe Stimmabgabe vor dem 6. November. Grund: Zu den Frühwählern zählen meist besonders viele Demokraten. Auch Obamas Ehefrau Michelle gab bereits ihr Votum ab, per Briefwahl aus dem Weissen Haus.

(Quelle: YouTube/AP) (bem/dapd)

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