Mit SUV unterwegs: Obama besetzt stundenlang Parkplatz für Menschen mit Behinderung

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Mit SUV unterwegsObama besetzt stundenlang Parkplatz für Menschen mit Behinderung

Der frühere Präsident traf am Samstag seine beiden Töchter in einem luxuriösen Sushi-Restaurant. Der Geheimdienstwagen verweilte während der gesamten Zeit auf einem Parkplatz für Menschen mit Behinderung.

von
Dominik Fischer
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Mehrere Parkplätze  für Menschen mit Behinderung vor dem Sushirestaurant in LA wurden vom Secret Service blockiert. 

Mehrere Parkplätze  für Menschen mit Behinderung vor dem Sushirestaurant in LA wurden vom Secret Service blockiert. 

DUKAS
Obama dinierte währenddessen mit seinen Töchtern in dem luxuriösen Sushi-Restaurant Hamasaku.

Obama dinierte währenddessen mit seinen Töchtern in dem luxuriösen Sushi-Restaurant Hamasaku.

DUKAS
Auf Twitter reagieren User verärgert darauf, dass Obamas Wagen den Parkplatz blockierte. 

Auf Twitter reagieren User verärgert darauf, dass Obamas Wagen den Parkplatz blockierte. 

DUKAS

Darum gehts

Zwei Stunden lang blockierte am Samstag ein massiver SUV des amerikanischen Geheimdienstes einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung in Los Angeles. Grund dafür war niemand anderes als der frühere Präsident Barack Obama. Dessen Töchter Sasha und Malia wohnen beide in LA und Obama traf die beiden in dem edlen Sushi-Restaurant Hamasaku zum Abendessen, wo acht Stücke Sushi 50 Dollar kosten, wie die «Daily Mail» berichtet. 

Markierung war nicht zu übersehen

Der schwarze Wagen, der ihn ablieferte, blieb während seines gesamten Aufenthalts auf dem Parkplatz für Menschen mit Behinderung stehen. Obama winkte nach dem Essen zum Abschied und stieg in den Wagen, wie auf Videos zu sehen ist. Das blauweisse Piktogramm, das den Parkplatz als Parkplatz für Menschen mit Behinderung kennzeichnet, ist dabei nicht zu übersehen.  Wie die Fotoagentur «Dukas» berichtet, blockierte der Secret Service dazu auch noch zwei weitere Behindertenparkplätze.

Auf Twitter liessen Unverständnis und Verärgerung nicht lange auf sich warten. Mehrere User forderten, dass der Ex-Präsident eine deftige Parkbusse erhalten sollte. Eine beeinträchtigte Person meldete sich zu Wort und sagte: «Als Obama den Parkplatz für Menschen mit Behinderung wegnahm, war ich sehr verärgert.»

Lebst du oder lebt jemand, den du kennst, mit einer Behinderung?

Hier findest du Hilfe:

Verzeichnis der Behindertenorganisationen des Bundes

Inclusion Handicap, Dachverband der Behindertenorganisationen Schweiz, Information und Rechtsberatung

EnableMe, Portal und Community von und für Menschen mit Behinderungen

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