Aktualisiert 20.10.2011 17:30

Präsident gegen PromisObama disst die Kardashians

It-Girl Khloe Kardashian bezeichnete jüngst Präsident Barack Obama als ihren Traummann. Nach den neusten Aussagen von Michelle Obama wird diese Liebe nicht erwidert - ganz im Gegenteil.

von
kis

Egal ob Kims Sextape, Khloes Gewichtsprobleme oder die medienwirksamen Männergeschichten der beiden prallen Promiluder - seit die Reality-Soap «Keeping Up with the Kardashians» auf Sendung ist, verfolgt ganz Amerika das ausschweifende Leben der beiden It-Girls und deren Familie.

Khloe Kardashians Heirat mit Basketballer Lamar Odom brachte sie 2010 sogar schon ins Weisse Haus, wo sie gemeinsam mit dem US-Präsidenten und ihrem Ehemann den NBA-Sieg der «Los Angeles Lakers» feiern durfte. Ein Besuch, welcher bei ihr dermassen Eindruck hinterliess, dass sie den mächtigsten Mann der Welt fortan als ihren Traummann betitelte.

«Er mag es nicht so gerne»

Wie Michelle Obama, kürzlich in einem Interview mit iVillage verriet, zeigt sich Mr. President wenig begeistert, dass seine Töchter Sasha und Malia die Kardashian-Sendung verfolgen. «Barack denkt wirklich, dass einiges der Kardashians nicht so toll ist, er mag es nicht so gerne», formulierte die First-Lady gewohnt diplomatisch.

Sie selbst sieht im Trash-TV-Konsum ihrer Töchter hingegen sogar einen Nutzen: «Ich denke, wenn wir darüber reden ist es in Ordnung. Wenn sie die richtigen Lektionen lernen, wie, das war verrückt, dann stehe ich dahinter», erklärte sie ihre Erziehungstaktik. Scheinbar mit dem Ziel ihre Sprösslinge mit schlechten Vorbildern abzuschrecken.

Kardashians vor den Kopf gestossen

Der Kardashian-Klan fühle sich von diesen wenig schmeichelhaften Aussagen vor den Kopf gestossen und sei überrasscht von der öffentlichen Abneigung des Präsidenten, berichtet TMZ.com. Beim Besuch im Weissen Haus soll er Khloe gegenüber ihre Sendung noch wohlwollend als «gute Show» eingestuft haben.

Dass der pädagogische Nutzen der durchaus unterhaltsamen Sendung «Keeping Up with the Kardashians» sich in Grenzen hält, ist wahrlich keine Überraschung. Ein Präsident, welcher nebst dem Tanz auf dem politischen Weltparkett noch Zeit findet, sich um den Medienkonsum seiner Kinder zu sorgen, ist hingegen gleichermassen überraschend wie löblich.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.