Tierschutz: Obama enttäuscht Eisbären-Fans
Aktualisiert

TierschutzObama enttäuscht Eisbären-Fans

Die Schutzmassnahmen der US-Regierung für Eisbären bleiben weiter auf die Arktis beschränkt.

Ungeachtet der Kritik von Umweltschützern hält auch Präsident Barack Obama an einer umstrittenen Regelung seines Vorgängers George W. Bush fest, die die vom Aussterben bedrohten Eisbären nur begrenzt vor den Folgen der Erderwärmung schützt. Die Regelung werde nicht geändert, erklärte Innenminister Ken Salazar am Freitag in Washington. Eine Änderung würde nur Verwirrung stiften, hiess es zur Begründung.

Die Regierung von Präsident Bush hatte vor einem Jahr die Eisbären wegen der globalen Erderwärmung zur bedrohten Tierart erklärt. Entsprechende Schutzmassnahmen ausserhalb der arktischen Heimat der Bären wurden aber abgelehnt. Bei Umweltschützern und Kongressabgeordneten stiess diese Einschränkung auf Kritik. Sie sehen darin einen Verstoss gegen das Artenschutzgesetz, weil die Freisetzung schädlicher Treibhausgase durch Kraftwerke, Fabriken und Autos das Überleben der Eisbären indirekt gefährde. (dapd)

Deine Meinung