Europareise: Obama in London gelandet
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EuropareiseObama in London gelandet

US-Präsident Barack Obama ist zum Auftakt seiner ersten grossen Europareise in London eingetroffen. Begleitet von seiner Frau Michelle wird er in den kommenden acht Tagen fünf Länder besuchen und an den Gipfeln von G-20, NATO und EU teilnehmen.

Erste Station ist London, wo die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer nach Auswegen aus der von der USA ausgegangenen globalen Finanzkrise suchen. In London trifft Obama mit dem britischen Premierminister Gordon Brown, dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zusammen. Auch Termine mit der britischen Königin Elizabeth II., dem saudischen König Abdullah, dem indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh und dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak sind hier geplant.

Nato-Gipfel als zweite Station

Beim NATO-Gipfel in Baden-Baden und Strassburg sind Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy vorgesehen. Hier will Obama Grundsätzliches zum transatlantischen Verhältnis sagen.

In Prag trifft Obama am Wochenende die Vertreter der EU-Präsidentschaft, den tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus und den amtieren Ministerpräsidenten Mirek Topolanek. Ausserdem will er eine Grundsatzrede zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen halten.

Zum Abschluss in die Türkei

Am Sonntagabend fliegt der US-Präsident nach Ankara, wo er mit Staatspräsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zusammentreffen wird. In Istanbul ist am Dienstag eine Diskussion mit Studenten geplant - laut den Beratern des Präsidenten ein Versuch, mit den jungen Leuten in Europa und Südwestasien ins Gespräch zu kommen. (dapd)

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