Ombudsstelle DRS: Obama «Neger» zu nennen, ist erlaubt
Aktualisiert

Ombudsstelle DRSObama «Neger» zu nennen, ist erlaubt

In einer satirischen Sendung verstösst das Wort «Neger» nicht gegen das Rassismusgesetz. DRS-Ombudsmann Achille Casanova hat deshalb eine Beanstandung gegen eine Radiosendung zurückgewiesen, in der es am Rand um Barack Obama ging.

Obama sei in der Sendung in einem fiktiven Gespräch zweier Frauen als «Neger» bezeichnet worden, schreibt Casanova in der am Mittwoch erschienenen neuesten Ausgabe von «link», dem Magazin des Publikumsrates und der Mitgliedgesellschaften der SRG idée suisse Deutschschweiz.

Die Beanstandung eines Hörers, dies verstosse gegen das Rassismusgesetz, liess er jedoch nicht gelten. Denn erstens habe es sich um eine satirische Sendung gehandelt, und zweitens sei es darin in erster Linie um die vielen Deutschen auf einem italienischen Campingplatz gegangen.

(sda)

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