Bald Verhandlungen?: Obama sieht Frieden im Nahen Osten
Aktualisiert

Bald Verhandlungen?Obama sieht Frieden im Nahen Osten

US-Präsident Barack Obama hat seinem ägyptischen Kollegen Husni Mubarak für dessen Vermittlungsbemühungen im Nahost-Konflikt gedankt. Er sei Dank der jüngsten Fortschritte guten Mutes, dass bald ein Friedensplan ausarbeitet werden kann.

Das sagte Obama am Dienstag nach einem Treffen mit Mubarak in Washington. «Die israelische Regierung hat die Gespräche mit uns sehr ernst genommen», erklärte die US-Präsident. «Alle Parteien müssen Schritte unternehmen, um wieder ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen.»

Auch Mubarak äusserte sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zuversichtlich über die Chancen, Israel und die Palästinenser zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Die arabischen Staaten seien in diesem Fall bereit zu helfen, sagte der 81-jährige ägyptische Präsident. Die Frage der jüdischen Siedlungen in den palästinensischen Autonomiegebieten sei entscheidend für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche.

Der Besuch ist Mubaraks erster in Washington seit mehr als fünf Jahren. Die Beziehungen zwischen Ägypten und den USA waren während der Amtszeit von Obamas Vorgänger George W. Bush angespannt, Grund war unter anderem Bushs Kritik an der Menschenrechtslage in dem arabischen Land. Obamas Regierung hat bereits angedeutet, sie wolle ihr Verhältnis zu Kairo nicht von diesem Thema abhängig machen.

(dapd)

Deine Meinung