Coldplay im Interview: «Obama soll es sich auf den Hals tätowieren»
Aktualisiert

Coldplay im Interview«Obama soll es sich auf den Hals tätowieren»

Sänger Chris Martin erklärt im Video-Interview mit 20 Minuten Online, wen er am meisten beeindrucken will und wieso das neue Coldplay-Album das letzte sein könnte.

von
Marlies Seifert

Coldplay-Sänger Chris Martin und Gitarrist Jonny Buckland im Interview mit 20 Minuten Online.

Chris Martin, wie fühlt es sich an, dass die ganze Welt auf das neue Album Ihrer Band wartet?

Chris Martin: Wir sind echt nervös. Aber mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass wir in den nächsten Monaten untendurch müssen.

Wie meinen Sie das?

Die ersten Reaktionen, die man bekommt, sind in der Regel nicht von den Leuten, die die Musik toll finden.

Kümmert Sie das? Ihre Band hat über 50 Millionen Alben verkauft ...

Es ist schwer, sich von negativen Kommentaren nicht beeinflussen zu lassen. Für dieses Album haben wir uns aber tatsächlich gesagt: «Scheiss auf diese Leute. Wir machen Musik für diejenigen, die daran Freude haben.»

Vor dem letzten Album «Viva la Vida» hatte die Band interne Probleme. Wie war die Stimmung diesmal im Studio?

Gut. Wir haben einen Weg gefunden, uns auf sehr nette Art zu sagen, dass wir etwas Scheisse finden (grinst). Das letzte Album hat uns zusammengeschweisst.

Dann dürfen wir uns also auf viele weitere Coldplay-Alben freuen?

Das glaube ich nicht. Ich wüsste im Moment nicht, wo ich mit einem neuen Album anfangen sollte. Wir haben alles in die neue Platte reingesteckt.

Wird Ihr fünftes Album das letzte sein?

Falls «Mylo Xyloto» unser letztes Album sein sollte, dann ist das okay, denn es ist gut.

Was wünschen Sie sich für die neue Platte?

Dass Barack Obama sie so gut findet, dass er sich «Mylo Xyloto» auf den Hals tätowiert.

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