Aktualisiert 03.12.2008 08:57

USA

Obama verwirft Steuer für Ölkonzerne

Der künftige US-Präsident Barack Obama will entgegen seinem Wahlkampfversprechen die grossen Ölkonzerne nun doch nicht mit einer Sondersteuer belasten.

Ein enger Berater sagte am Dienstag, Obama habe die Gewinnsteuer ins Gespräch gebracht, als der Ölpreis weit über 80 Dollar pro Fass gelegen habe.

Seitdem sei der Ölpreis aber deutlich gefallen und er werde auf absehbare Zeit auch nicht wieder über die Marke von 80 Dollar pro Fass steigen. Obamas Pläne zur Stützung der amerikanischen Mittelschicht seien aber auch ohne die Sondersteuer für Ölkonzerne zu finanzieren, fügte der Berater hinzu.

Während seines Wahlkampfs hatte Obama wiederholt eine Sondersteuer auf die Milliarden-Gewinne der Ölmultis gefordert, um im Gegenzug die Steuerlast für Familien mit geringem und mittlerem Einkommen zu reduzieren. Der Ölpreis ist seit seinem Rekordhoch im Juli bei 147 Dollar pro Fass auf zuletzt unter 50 Dollar gefallen.

(sda)

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