Aktualisiert 18.05.2020 17:53

Polizeieinsatz in Wien

Obdachlose randalieren in Corona-Quarantäne und werfen mit Möbeln um sich

Bei einen Spital in Wien kam es am Montag zu einem Grosseinsatz der Polizei. Obdachlose hatten in einer Coronavirus-Quarantäne für Unruhe gesorgt.

1 / 4
Bei einem Spital in Wien kam es am Montag zu einem Grosseinsatz der Polizei.

Bei einem Spital in Wien kam es am Montag zu einem Grosseinsatz der Polizei.

Leser-Reporter
Wie «oe24» schreibt, seien die Bewohner um etwa 16 Uhr bei der Medikamentenausgabe ungeduldig geworden.

Wie «oe24» schreibt, seien die Bewohner um etwa 16 Uhr bei der Medikamentenausgabe ungeduldig geworden.

Leser-Reporter
Weil es ihnen zu langsam ging, wurden einige aggressiv. Sie fingen an zu randalieren und warfen mit Möbeln um sich.

Weil es ihnen zu langsam ging, wurden einige aggressiv. Sie fingen an zu randalieren und warfen mit Möbeln um sich.

Leser-Reporter

Darum gehts

  • Obdachlose hatten bei einem Spital in Wien am Montag für Unruhe gesorgt.
  • Einige wurden bei der Medikamentenausgabe aggressiv und finden an zu randalieren.
  • Die Folge war ein Grosseinsatz der Polizei.

Bei einem Spital in Wien hatten Obdachlose, die sich dort vorsorglich in Quarantäne befinden, am Montag einen Tumult ausgelöst. Wie «oe24» schreibt, seien die Bewohner um etwa 16 Uhr bei der Medikamentenausgabe ungeduldig geworden. Weil es ihnen zu langsam ging, wurden einige aggressiv. Sie fingen an zu randalieren und warfen mit Möbeln um sich.

Zudem hätten sie sich laut Andreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien, über das Essen beschwert und mit Sprechchören dagegen protestiert. «Es gibt halt nur so eine kleine Suppe. Die Leute haben Hunger», sagte ein Bewohner zur «Kronen Zeitung».

Wie Huber sagt, war die Polizei mit einem Grossaufgebot vor Ort. Diese wartete zunächst ab und stimmte sich mit der Gesundheitsbehörde und der Leitung des Spitals, schreibt «oe24». Erst danach hätten die Beamten das Gebäude betreten. Daraufhin beruhigte sich die Situation. Verletzt wurde Medienberichten zufolge niemand.

(heute.at)
Fehler gefunden?Jetzt melden.