Aktualisiert 27.12.2016 19:52

BerlinObdachlosen angezündet – Jugendliche stellen sich

Nach dem Angriff auf einen Obdachlosen in der Berliner U-Bahn sind die sieben gesuchten Tatverdächtigen identifiziert.

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ij

Die Berliner Polizei bat bei der Suche nach diesen sieben jungen Männern um Hilfe. (Video: Tamedia/Polizei Berlin)

Die Staatsanwaltschaft in der deutschen Hauptstadt Berlin hat gegen sieben junge Männer und Jugendliche, die in der Weihnachtsnacht einen schlafenden Obdachlosen angezündet haben sollen, Haftbefehle beantragt.

Der Vorwurf lautet auf gemeinschaftlichen versuchten Mord. Der Obdachlose blieb unverletzt, weil Passanten in der Nacht nach Heiligabend die Flammen sofort gelöscht hatten.

Unter den Tatverdächtigen sind nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sechs Syrer und ein Mann aus Libyen. Über die meisten Haftbefehle wolle ein Ermittlungsrichter noch am Dienstag entscheiden, sagte Karin Müller, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Über Haftbefehle muss 24 Stunden nach einer vorläufigen Festnahme entschieden werden.

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Fahndung: Die Aufnahme zeigt die mutmasslichen Täter. Ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen. (25. Dezember 2016)

Fahndung: Die Aufnahme zeigt die mutmasslichen Täter. Ihnen wird versuchter Mord vorgeworfen. (25. Dezember 2016)

kein Anbieter/Berliner Polizei
Sie haben versucht, an der Berliner  U-Bahn-Station Schönleinstrasse einen Obdachlosen anzuzünden.

Sie haben versucht, an der Berliner U-Bahn-Station Schönleinstrasse einen Obdachlosen anzuzünden.

kein Anbieter/Berliner Polizei
Die Gruppe war nach der Tat in eine U-Bahn geflüchtet und davongefahren.

Die Gruppe war nach der Tat in eine U-Bahn geflüchtet und davongefahren.

kein Anbieter/Berliner Polizei

Sechs Männer hatten sich am Montag nach der Veröffentlichung von Fotos und Videos aus der Tatnacht bei der Polizei gestellt. Der siebte wurde Dienstagfrüh festgenommen.

Die Tatverdächtigen sind nach Angaben der Ermittler zwischen 15 und 21 Jahre alt und sollen zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland eingereist sein. Zwei Männer seien volljährig. Als Hauptverdächtiger gelte der 21-Jährige. (ij/afp)

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