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Kanton BernOberhofen nimmt 30 Asylsuchende auf

Noch vor kurzem wehrte sich die Gemeinde Oberhofen gegen die Zuweisung von 100 Asylbewerbern. Nun stellt sie freiwillig 30 Plätze zur Verfügung.

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nel/sda
30 Asylsuchende werden schon bald in der Zivilschutzanlage in Oberhofen einziehen können.

30 Asylsuchende werden schon bald in der Zivilschutzanlage in Oberhofen einziehen können.

Es ist liegt noch nicht lange zurück, dass sich Oberhofen zusammen mit den Gemeinden Aarberg, Neuenegg, Täuffelen und Wohlen mit einer Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht gegen die Aufnahme von 100 Asylsuchenden wehrte. Darauf hatte Regierungsrat Hans-Jürg Käser Anfang September seine entsprechende Verfügung zurückgezogen. Nun öffnet die Gemeinde Oberhofen ihre Zivilschutzanlage an der Alpenstrasse freiwillig für 30 Asylsuchende.

Der Gemeinderat von Oberhofen macht in einem Communiqué auf seiner Website geltend, er habe die Öffnung für 30 Asylsuchende schon einen Tag vor Käsers Rückzug beschlossen. Damit reagiere die Gemeinde auf die anhaltend schwierige Situation der Flüchtlinge in Europa.

Einzug der Asylsuchenden im Herbst

Die Zahl von 100 Asylsuchenden sei für Oberhofen untragbar. 30 Plätze seien hingegen verkraftbar. Sie sollen während etwa zwei Jahren zur Verfügung stehen. Die Unterkunft soll im Laufe des Herbsts in Betrieb genommen werden. Betrieben wird sie von der Asylkoordination der Stadt Thun.

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