OC Oerlikon steigert Umsatz dank Saurer um über 42 Prozent
Aktualisiert

OC Oerlikon steigert Umsatz dank Saurer um über 42 Prozent

Der Industriekonzern OC Oerlikon, die frühere Unaxis, hat ihren Umsatz 2006 dank der Saurer-Übernahme kräftig gesteigert. Die Verkäufe legten im Vergleich zum Vorjahr um 42,7 Prozent auf 2,29 Mrd. Franken zu.

Bereinigt um Zukäufe, betrug das Umsatz-Wachstum 5,8 Prozent auf 1,7 Mrd. Franken, wie die von der österreichischen Beteiligungsgesellschaft Victory kontrollierte OC Oerlikon heute bekannt gab.

Vor Zinsen und Steuern ergab sich ein Gewinn (Ebit) - ohne Saurer - in Höhe von 298,5 Mio. Franken. Ein Jahr zuvor hatte der Betriebsgewinn noch 28,4 Mio. Franken betragen; der Verkauf der Inficon- Beteiligung ist in diesem Wert eingerechnet.

«Unsere Strategie des integrierten Hightech-Industriekonzerns hat sich voll bewährt», wird OC-Oerlikon-Chef Thomas Limberger in der Mitteilung zitiert. Entsprechend gut dürfte auch das laufende Jahr ausfallen.

Mehr Bestellungen

Darauf lässt auch der Bestellungseingang schliessen: Er stieg im Vergleich zum Vorjahr - inklusive Saurer - um 80,7 Prozent auf 2,63 Mrd. Franken. Ohne Saurer betrug der Zuwachs 42,9 Prozent auf 2,08 Mrd. Franken.

Der Bestellungsbestand von OC Oerlikon und Saurer nahm um 371,5 Prozent auf 1,67 Mrd. Franken zu. Ohne die Saurer-Übernahme wurde ein Plus von 106,1 Prozent auf 0,73 Mrd. Franken verbucht.

Den detaillierten Jahresabschluss will OC Oerlikon an der Bilanzmedienkoferenz am 27. März veröffentlichen. (sda)

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