Unterstützung trotz Kritik: «Oculus Rift und Cyber-Headsets sind asozial»

Aktualisiert

Unterstützung trotz Kritik«Oculus Rift und Cyber-Headsets sind asozial»

Für Strauss Zelnick, CEO des Game-Publishers Take Two, sind die neuen Virtual-Reality-Headsets ungeeignet für die gute Stube. Trotzdem will die Firma die Technologie unterstützen.

von
pst

Der Vorstandsvorsitzende und CEO von Take Two Interactive, Strauss Zelnick, äusserte sich in einem Interview mit Bloomberg TV zur neuen Cyberbrillen-Technologie, wie sie derzeit von Firmen wie Oculus VR («Oculus Rift») oder Sony Computer Entertainment («Project Morpheus») entwickelt wird.

Er finde Oculus Rift «auf den ersten Blick grossartig», meinte Zelnick. Seine Mitarbeiter hätten die Brille ausprobiert und fänden sie toll. Allerdings betrachtet er die Cyber-Headsets nur für Hardcore-Gamer geeignet, die wirklich in virtuelle Welten abtauchen wollten. «Eine Menge Menschen, wie zum Beispiel meine Kinder, spielen Videospiele zusammen mit ihren Freunden auf dem Sofa. Aus diesem Grund wird ihnen diese Technologie nicht gefallen. Ich glaube daher, dass es vor allem eine Core-Technologie ist.»

Der Take-Two-Chef geht im Interview mit Oculus und Co. noch härter ins Gericht und bezeichnet die Geräte gar als asozial. Dennoch würde seine Firma die Technologie unterstützen, sofern «sie auf den Markt gebracht wird und sie für unsere Spiele funktioniert».

Take Two ist einer der weltweit führenden Game-Entwickler und -Publisher. Das Unternehmen erzielte 2013 einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar. Zu den bekanntesten Take-Two-Titeln zählen die «Grand Theft Auto»-Serie, «Bioshock» oder «Borderlands».

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