Bern: Öko-Jobs statt Arbeitslose
Aktualisiert

BernÖko-Jobs statt Arbeitslose

Weg vom Sofa und hinein in die grüne Arbeitswelt: Hunderte Öko-Jobs sollen helfen, die Arbeitslosenzahlen in Bern zu senken.

von
Nina Jecker

Vom Solartechniker über den Förster bis hin zum Fabrikarbeiter: «Der Boom rund um die Energieeffizienz ist in vielen Branchen spürbar», sagt Rolf Iten vom auf Öko-Fragen spezialisierten Beratungsbüro Infras. Die meisten dieser «grünen Jobs» finde man rund um das Bauen und Sanieren von Gebäuden sowie in der Gewinnung erneuerbarer Energien.

«Genau hier muss man jetzt investieren», fordert Stéphanie Penher vom Grünen Bündnis der Stadt Bern. «Studien zeigen, dass alleine in der Region Bern dadurch rund 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.» Die SP rechnet kantonsweit gar mit über 1000 neuen Arbeitsplätzen. Mit Umschulungen solle man Arbeitslose für den Markt der Zukunft fit machen, so Penher. «Jetzt ist der ideale Zeitpunkt dafür», findet auch die Berner Nationalrätin (Grüne) Franziska Teuscher. «Zurzeit sind viele Menschen ohne Arbeit und hätten genügend Zeit, um sich weiterzubilden.»

Am 23. Februar treffen sich in Bern Politiker, Fachleute und Wirtschaftsexperten, um eine Strategie in Richtung Öko-Arbeitsplätze auszuarbeiten.

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