Wall-E: Öko-Roboter verliebt sich in Neo-Robolady
Aktualisiert

Wall-EÖko-Roboter verliebt sich in Neo-Robolady

Nach jahrelangem Erfolg zeichnen sich bei der jüngsten Produktion der Pixar-Filmstudios nicht
nur punkto Story, sondern auch in der Umsetzung erste Ermüdungserscheinungen ab.

Marode Welt im 28. Jahrhundert: Nachdem Roboter Wall-E hunderte von Jahren brav ­seiner Aufgabe nachgegangen ist, entdeckt er eines Tages, dass es durchaus noch andere Dinge im Leben gibt: Er trifft auf Eve. Wall-E hat noch nie ein so schlankes und wunderschönes Wesen wie sie ­gesehen und ist überglücklich, mit seiner neuen Freundin seine Welt teilen zu können. Doch leider geht nichts nach Plan. Denn die Menschen – in der Zwischenzeit in einem übergalaktisch überdimensionierten Vergnügungspark im Weltall beheimatet – haben Eve darauf programmiert, den Schlüssel zur Zukunft der Erde aufzuspüren, und der liebenswerte Held Wall-E hält diesen nichtsahnend in seinen Händen. Unfreiwillig erfährt Eve von diesem Geheimnis und wird von den Menschen zurückgebeamt. Wall-E muss sich rasch entscheiden und folgt seiner Freundin ins Weltall, wobei er nicht ahnt, dass ein fantastisches Weltraumspektakel auf ihn wartet. Bei seiner Suche nach Eve bleibt er nicht lange allein: Neben seinem besten Freund, der Hauskakerlake, lernt er eine aberwitzige Gang von defekten Robotern kennen, die in der Werkstatt auf ihre Reparatur warten.

Seit dem ersten computeranimierten abendfüllenden Spielfilm «Toy Story» im Jahr 1995 hat das Pixar-Filmstudio die Qualität seiner Animationsfilme kontinuierlich gesteigert. Kinohits wie «A Bug's Life», «Finding Nemo» oder «Ratatouille» überzeugten Kritiker und Publikum gleichermassen. In «Wall-E» gibts erstmals Ermüdungs­erscheinungen: Die Pixar-Stärke, moralische Geschichten in einem kunterbunten Popcorn-Gewand sowohl für Kinder als auch für Erwachsene äusserst unterhaltsam aufzutischen, will diesmal nicht so recht überzeugen. Der Filmbeginn in einer verwahrlosten Endzeit-Welt ist zugegebenermassen genial geraten. Doch spätestens mit dem Schauplatzwechsel von der Erde ins Raumschiff «Axiom» verkommt die Love-Story zwischen Wall-E und Eve zum moralisierenden Öko-Rührstück, das insbesondere Erwachsene zuletzt nurmehr langweilt. Umso kurzweiliger ist dafür der ­einleitende Animations-Leckerbissen «Presto» geraten. Mehr davon!

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