Aktualisiert 20.11.2011 08:28

Leck vor Brasilien

Ölkonzern Chevron verpennt Katastrophe

Der amerikanische Chevron-Konzern war schlecht auf das Leck an einem seiner Bohrlöcher vorbereitet. Das teilt die brasilianische Polizei mit, vor deren Küste schon hunderttausende Liter Öl ins Meer liefen.

Bislang liefen vor der Küste Brasiliens mehr als 400 000 Liter Öl ins Meer.

Bislang liefen vor der Küste Brasiliens mehr als 400 000 Liter Öl ins Meer.

Chevron sei «völlig unvorbereitet auf einen Notfall wie diesen» gewesen. Das sagte der Leiter der Abteilung für Umweltvergehen der Bundespolizei am Samstag. Chevron war am 7. November erst vom brasilianischen Ölkonzern Petrobras auf das undichte Bohrloch aufmerksam gemacht worden.

Nach Angaben der Umweltschutzbehörde Ibama waren bis Freitag über 400 000 Liter Öl ins Meer gelaufen. Chevron versucht noch immer das Leck zu schliessen und hat 18 Schiffe für die Säuberungsarbeiten im Einsatz. (sda)

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