Aktualisiert

Österreich erhält 18 Prozent weniger Gas

Die Einstellung der russischen Gaslieferungen an die Ukraine macht sich auch in Österreich bemerkbar.

Die Gasmenge in den über die Ukraine verlaufenden Pipelines sei am Nachmittag um 18 Prozent zurückgegangen, sagte eine Sprecherin des österreichischen Energieversorgers OMV am Sonntagabend der Nachrichtenagentur APA. Man habe aber genug Vorräte, um den Lieferausfall «für längere Zeit» auszugleichen.

Zuvor hatten bereits Ungarn und die Slowakei, über die das russische Gas nach Österreich gelangt, eine deutliche Verringerung der Gaslieferungen aus der Ukraine gemeldet. Auch Polen, über dessen Staatsgebiet die Pipelines nach Deutschland führen, berichtete von einem Druckabfall in den Leitungen. Das Wirtschaftsministerium versicherte aber, Polen verfüge über ausreichende Vorräte. Die Verbraucher würden von dem Ausfall nichts merken. (dapd)

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