Doppelinfektion – Österreich meldet ersten Fall von «Flurona»
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DoppelinfektionÖsterreich meldet ersten Fall von «Flurona»

Ende Dezember tauchte das Phänomen das erste Mal in Israel auf. Jetzt infizierte sich auch eine Studentin in Österreich gleichzeitig mit der Grippe und dem Coronavirus.

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Eine Österreicherin hatte richtig Pech.

Eine Österreicherin hatte richtig Pech.

20min/Matthias Spicher
Sie infizierte sich mit dem Coronavirus … 

Sie infizierte sich mit dem Coronavirus …

20min/Matthias Spicher
… und erkrankte dann auch noch an der Grippe.

… und erkrankte dann auch noch an der Grippe.

20min/Matthias Spicher

Darum gehts

  • Erste Österreicherin steckte sich zusätzlich zu Corona mit der Grippe an.

  • Experten und Expertinnen befürchten die Verbreitung von «Flurona».

  • Erster Fall wurde Ende letzten Jahres in Israel bekannt.

Nach Israel meldet nun auch Österreich einen Fall von «Flurona». Der Name setzt sich aus dem englischen Wort «Flu» für Grippe und Corona zusammen und bedeutet soviel wie, dass eine Person gleichzeitig an beiden Krankheiten erkrankt.

Allein in Wien gab es fast 8000 Grippefälle in der ersten Woche des Jahres. Laut Experten und Expertinnen könnten solche Doppelinfektionen aufgrund der zunehmenden Grippe-Aktivität immer häufiger vorkommen.

Die junge Frau hatte laut «Heute» einen milden Verlauf und war gemäss Universität doppelt gegen Corona geimpft. Gegen die Grippe sei sie jedoch nicht immunisiert gewesen. Die Frau kam mit typischen Grippe-Symptomen zum Arzt. Ein Test ergab, dass es sich um Corona und Influenza A (H3N2) handelte. Momentan gäbe es noch sehr wenige Fälle solcher Doppelinfektionen, sagt Virologin Monika Redlberger-Fritz.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(heute.at/roa)

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