Aktualisiert 08.12.2011 18:04

Rekordverdächtig

Österreicher 45 km auf Geisterfahrt

Ein Autofahrer hat am frühen Morgen für Angst und Schrecken gesorgt. Der 34-Jährige raste in Österreich in hohem Tempo über die Autobahn A9 - und das eine gefühlte Ewigkeit in die falsche Richtung.

Ein Autofahrer ist in Österreich 45 Kilometer als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Er fuhr am Donnerstagmorgen mit teilweise sehr hoher Geschwindigkeit auf der A9 bei Graz im Südosten Österreichs. Die Autobahnpolizei versuchte zunächst vergeblich, den Fahrer mit Sperren zu stoppen. Es gelang ihm zu wenden und die gleiche Strecke - diesmal in die richtige Richtung - zurückzufahren. Schliesslich wurde er angehalten.

Weil er sich in psychiatrischer Behandlung befand, brachte ihn die Polizei in eine Nervenklinik. Ein Motiv für seine Wahnsinnsfahrt nannte er nicht. Ein Alkotest ergab 0,0 Promille. «Ein Wunder, dass nichts passiert ist», meinte ein Beamter der Autobahnpolizei Graz. Offenbar gab es nur deswegen keinen Unfall, weil die Autobahn wegen der frühen Morgenstunden und eines Feiertags in Österreich sehr leer war. (sda)

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