Offa: Massnahmen gegen junge Säufer
Aktualisiert

Offa: Massnahmen gegen junge Säufer

Keine wüsten Sauftouren mehr: Die Olma-Messen und die Stiftung Suchthilfe gehen gegen den zunehmenden Jugendalkoholismus vor.

«Das Alter der alkoholisierten Jugendlichen sinkt stets, dafür steigt die Trinkmenge», so Jürg Niggli, Geschäftsleiter der St.Galler Stiftung Suchthilfe. Problematisch seien die damit verbundenen Auswirkungen wie Vandalenakte, Lärm, Gewalt oder Erbrechen und Urinieren im öffentlichen Raum. Diese unerfreulichen Entwicklungen betreffen nicht zuletzt Messen wie die Olma und die Offa mit ihren Degustationshallen. «Grölende Kampftrinker schaden dem Geschäft», so Offa-Direktor Hanspeter Egli. Nicht nur deshalb habe man entschieden, gemeinsam mit der Stiftung Suchthilfe aktiv zu werden. An der morgen beginnenden Offa werden erstmals jugendliche Testkäufer eingesetzt. Zudem wurde das Degustationshallenpersonal im Vorfeld speziell geschult und erhält über eine Infohotline Unterstützung bei Problemen mit betrunkenen Messebesuchern. Die Sonderschau «Jugend und Alkohol» soll die Jugendlichen zudem zum Denken anregen: «Wir wollen den Alkohol nicht verbieten, aber die Jugendlichen sollten sich der Risiken und Nebenwirkungen bewusst werden», so Niggli. kar

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