15.06.2019 17:04

Nett gemeint

Oh Mann! Das sind die Geschenk-Fails der Leser

Schenken soll Freude machen – das klappt nicht immer. Dies sind die Geschenke, die die 20-Minuten-Leser lieber gar nicht bekommen hätten.

von
mat
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In den USA gehen immer mehr Eltern dazu über, für ihre Sprösslinge so genannte «Fiver»-Geburtstagspartys zu organisieren.

In den USA gehen immer mehr Eltern dazu über, für ihre Sprösslinge so genannte «Fiver»-Geburtstagspartys zu organisieren.

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Hier sind Geschenke tabu, jedes eingeladene Kind bringt stattdessen einfach eine Fünf-Dollar-Note mit.

Hier sind Geschenke tabu, jedes eingeladene Kind bringt stattdessen einfach eine Fünf-Dollar-Note mit.

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Damit will man dem Stress entgehen, Geschenke besorgen zu müssen – aber auch unnützen Mitbringseln vorbeugen.

Damit will man dem Stress entgehen, Geschenke besorgen zu müssen – aber auch unnützen Mitbringseln vorbeugen.

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In den USA gehen immer mehr Eltern dazu über, für ihre Sprösslinge so genannte «Fiver»-Geburtstagspartys zu organisieren. Hier sind Geschenke tabu, jedes eingeladene Kind bringt stattdessen einfach eine Fünf-Dollar-Note mit. Damit will man dem Stress entgehen, Geschenke besorgen zu müssen – aber auch unnützen Mitbringseln vorbeugen.

Auch im Erwachsenenalter ist man nicht gefeit gegen kuriose, sinnlose oder gar gemeine Geschenke. Dies sind die Höhepunkte der Erlebnisse unserer Leser:

Zu meinem 21. Geburtstag schenkte mir mein Gotti eine Frauenbibel. Kurz darauf erfuhr sie, dass ich am Abend zuvor im Ausgang gewesen und sehr spät nach Hause gekommen war. Da meinte sie nur: «Ein Grund mehr, dieses heilige Buch zu lesen, dann wirst du zu einer richtigen Frau.»

Ich habe von meinem Opa zu meinem elften Geburtstag einen Holzadler bekommen. Mit ausgebreiteten Flügeln mass das Monstrum über 50 cm. Im Jahr davor hatte es übrigens eine Topfpflanze gegeben.

An meinem 18. Geburtstag bekam ich von meiner Gotte eine Barbie-Puppe mit einem roten Spielzeug-Ferrari. Das Gelächter der Anwesenden war gross, und ich wäre am liebsten im Boden versunken. Ich habe das tolle Geschenk dann meiner kleinen Cousine weitergeschenkt. Die freute sich immerhin sehr darüber.

Es gab zwei lustige Geschenke, beide von der gleichen Person: einmal einen Suppenlöffel und das Jahr darauf eine Packung Tempo-Nastücher. Die Begründung war, dass ich ja keine Schokolade möge. Ich erwarte keine Geschenke und bekomme lieber nichts als so etwas.

Zu meinem Geburtstag habe ich ein dickes Gesundheitslexikon von meinem Mann geschenkt bekommen. Der Clou war, dass wir genau dieses Buch schon besassen. Inzwischen ist er mein Exmann.

Zu meinem 20. Geburtstag bekam ich von meiner Tante und meiner Cousine einen Fleischkorb. Ich war zu jenem Zeitpunkt schon über sieben Jahre Vegetarierin. Und das wussten sie...

Mein damaliger Freund schenkte mir zu Weihnachten eine Packung Mon Chéri. Wir waren zu dem Zeitpunkt seit acht Jahren ein Paar.

Ich habe von meinem Grossmami auf meinen 15. Geburtstag ein

T-Shirt aus dem Zolli bekommen – es leuchtet sogar in der Nacht. Darüber habe ich mich mit 15 natürlich seeeeehr «gefreut».

Ich wollte nur eine einzige Blume geschenkt bekommen und bekam stattdessen einen Topf Basilikum. Dazu die Worte: «Ist ja auch grün und nützt wenigstens noch was.» Das war das einzige «Grün» in meiner gesamten Ehe. Muss ich erwähnen, dass wir in der Zwischenzeit geschieden sind?

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