«Ohne Eier keine Omelette»
Aktualisiert

«Ohne Eier keine Omelette»

Der «Auserwählte» José Mourinho sorgte als Chelsea-Trainer drei Jahre lang mit seiner dramatischen, spektakulären und kontroversen Art für Zündstoff. Zuletzt verglich er seine Spieler mit Eiern - aber nicht von bester Qualität.

Das Ende kam überraschend, aber für Mourinho typisch. Der Portugiese informierte angeblich erst fünf seiner Starspieler per SMS über seinen Abgang. Unter ihnen Frank Lampard und Didier Drogba. Kurz vor dem Spiel am Dienstag in der Champions League gegen Rosenborg (1:1) hatte ihn die Verletzung dieser beiden Spieler noch zu einem speziellen Vergleich genötigt. Er verglich seine Spieler mit Eiern, das Spiel mit einer Omelette (siehe dieses und weitere seiner Quotes in der obenstehenden Bildstrecke).

Mourinho holte seit Sommer 2004 zweimal die englische Meisterschaft, einmal den FA-Cup und zweimal den Ligacup. In den Jahren 2004/05 und 2005/06 wurde er zum Trainer der Liga gewählt. Trotz immer grösseren Auseinandersetzungen mit Chelsea-Boss Roman Abramowitsch liess der 44-Jährige noch im Februar 2007 verlauten: «Normalerweise gibt es drei Wege für einen Trainer einen Klub zu verlassen: Er gibt auf, er wird gefeuert oder sein Vertrag läuft aus. Für mich ist aufgeben keine Option. Niemals. Ich würde aus eigener Initiative nicht zu einem anderen Klub gehen, 100-prozentig. Ich würde dies Chelsea, meinen Spielern und den Fans nie antun. Keine Chance. Wenn also eine der drei Optionen weg ist, bleiben nur noch zwei: Ich beende meine Arbeit 2010 mit dem Auslaufen meines Vertrages oder Chelsea feuert mich.» Wie schnell Fussballer ihre Meinung doch ändern können.

(fox)

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