Sara Kulka ist in psychiatrischer Klinik - «Ohne Instagram wäre ich schon früher depressiv geworden»
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Sara Kulka ist in psychiatrischer Klinik«Ohne Instagram wäre ich schon früher depressiv geworden»

Reality-TV-Star Sara Kulka hat preisgegeben, dass sie zurzeit stationär in einer psychiatrischen Klinik behandelt wird. Dort verarbeitet sie unter anderem ihre Kindheit.

von
Saskia Sutter
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«Ich bin in einer psychiatrischen Akutklinik» – Mit diesem Statement überrascht Sara Kulka ihre Follower und Followerinnen am Dienstag auf Instagram. 

«Ich bin in einer psychiatrischen Akutklinik» – Mit diesem Statement überrascht Sara Kulka ihre Follower und Followerinnen am Dienstag auf Instagram.

Instagram/sarakulka_
Der stationäre Aufenthalt und die Gesprächstherapie helfen der zweifachen Mama sehr, wie sie in ihrer Story klarstellt. 

Der stationäre Aufenthalt und die Gesprächstherapie helfen der zweifachen Mama sehr, wie sie in ihrer Story klarstellt.

Instagram/sarakulka_
«Ich arbeite viel an mir», stellt die 31-Jährige klar. Im Klartext heisst das: Sara reflektiert über ihre Kindheit und die «letzte Zeit» und versucht, Vergangenes zu verarbeiten. 

«Ich arbeite viel an mir», stellt die 31-Jährige klar. Im Klartext heisst das: Sara reflektiert über ihre Kindheit und die «letzte Zeit» und versucht, Vergangenes zu verarbeiten.

Instagram/sarakulka_

Darum gehts

  • Model Sara Kulka (31) befindet sich zur Zeit stationär in einer psychiatrischen Klinik.

  • Diese Neuigkeit hat sie am Dienstag auf Instagram geteilt.

  • Während die Mutter zweier Kinder betont, dass ihr die Therapie sehr hilft, dankt sie im gleichen Zug ihren Followerinnen und Followern für die Aufmerksamkeit und Liebe.

  • «Instagram hat mich lang über Wasser gehalten», gibt die 31-Jährige zu.

Die ehemalige «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Sara Kulka (31) hat schon immer offen mit ihren Followerinnen und Followern auf Instagram über ihre psychischen Probleme gesprochen. Dabei ging es meist um ihre Depressionen und Panikattacken. Am Dienstag hat die Mutter zweier Kinder ihre Community dennoch überrascht, als sie in einer Insta-Story verkündete, dass sie zurzeit in stationärer Behandlung sei. «Ich bin in einer psychiatrischen Akut-Klinik, die mir sehr hilft», so Sara.

Ausserdem dementierte die 31-Jährige Gerüchte darüber, dass sie sich zurzeit in einer Rehabilitationsklinik befinde: «Was ich hier mache, ist nicht, mich zu erholen, sondern an mir zu arbeiten». Die Behandlung fokussiere sich besonders auf ihre schwere Kindheit und «einige Dinge aus der letzten Zeit», sagt das Model.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Damit könnte sie auf den Tod von GNTM-Kollegin Kasia Lenhardt anspielen, mit der sie eng befreundet war. Das Model ist im Februar im Alter von 25 Jahren nach einer öffentlichen Schlammschlacht mit Fussballer-Ex-Freund Jérôme Boateng (32) tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.

Sie will lernen, Grenzen zu setzen

Weiter erklärt Sara, dass sie in der Behandlung lerne, im zwischenmenschlichen Umgang klare Grenzen zu setzen. Dies sei ihr schon als Kind schwer gefallen, weswegen «gewisse Arschlöcher» sich oft über sie hinweggesetzt hätten. Heute falle es ihr besonders schwer, über diese Erlebnisse zu sprechen.

Ihre Therapie sei zwar anstrengend aber vor allem auch hilfreich: «Manchmal bin ich nach einem Gespräch völlig fertig, manchmal erleuchtet.» Ihr Therapeut träfe bei ihr aber immer den Nagel auf den Kopf. Weiter verspricht sie Updates, sobald sie sich wieder dazu in der Lage fühle.

Dass sie sich in den letzten Tagen nicht bei ihren 276’000 Instagram-Followerinnen und Followern gemeldet hat, bedeutet nicht, dass sie sich von Social Media zurückziehen will. «Instagram hat mich extrem lange über Wasser gehalten. Hätte ich diese Plattform nicht gehabt, wäre ich vielleicht schon früher depressiv geworden», gesteht das Reality-TV-Sternchen und bedankt sich bei ihren Fans: «Diese Aufmerksamkeit und Liebe habe ich in meiner Kindheit vermisst.»

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