Oliver Stone will Film über Bush Jr. machen
Aktualisiert

Oliver Stone will Film über Bush Jr. machen

US-Regisseur Oliver Stone will das Leben von Präsident George W.Bush verfilmen. Stone sagte, er wolle keine Anti-Bush-Polemik, sondern ein «faires, wahrhaftes Porträt des Mannes».

Wenn die Finanzierung bis dahin stehe, könne die Produktion im April beginnen. Der Film wäre dann entweder schon rechtzeitig zu den Präsidentenwahlen im November oder zum Amtsantritt des Bush-Nachfolgers im Januar 2009 in den Kinos zu sehen. Stone hat bereits einen Film über den republikanischen US-Präsidenten Richard Nixon (1969 bis 1974), der wegen der Watergate-Affäre zurücktreten musste, gedreht.

«Überraschungen» aber «keine Polemik»

In «Bush» wolle er ein wahrheitsgetreues und ausgewogenes Porträt zeichnen. Sowohl für Bushs Anhänger als auch für seine Kritiker werde es «Überraschungen» geben, versprach der Hollywood-Regisseur. Wie in «Nixon» gehe es in «Bush» um einen Blick hinter die «Kulissen der Macht». Stone hatte mehrfach kritisch zum Irakkrieg Stellung bezogen. Aber er sei nicht darauf aus, eine «Anti-Bush-Polemik» in die Kinos zu bringen. Seine persönliche Meinung über Bush wollte Stone auf Fragen des Fachblatts nicht äussern.

Der Vietnam-Kriegsfilm «Platoon», für den er den Oscar erhielt, machte Stone weltberühmt. Einen Regie-Oscar erhielt er auch für «Born on the 4th of July», in dem er ebenfalls seine Erfahrungen aus dem Vietnam-Krieg verarbeitete. Zu weiteren Werken des Regisseurs zählen «JFK», «Natural Born Killers», «The Doors», «World Trade Center» und «Alexander». (dapd)

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