Aktualisiert 11.10.2017 15:26

Olma St. GallenOlma spürt Konkurrenz aus Zürich nicht

Am Donnerstag ist es soweit: Die 75. Olma öffnet ihre Tore. Das Interesse von Ausstellern und Marktfahrern ist hoch – und ebenso die Sicherheitsvorkehrungen.

von
lad

Marktfahrer und Schausteller freuen sich auf zehn Tage Olma. (Video: viv)

Von wegen Konkurrenz durch die Zürcher Landwirtschaftsmesse Züla, die letzte Woche in Zürich-Oerlikon stattfand: «Das Interesse der Aussteller, an die Olma zu kommen, ist ungebrochen», sagt Olma-Abteilungsleiterin Katrin Meyerhans. Ingesamt werden 610 Aussteller erwartet und auch beim Publikum rechnet man mit konstanten Zahlen. Meyerhans geht von 390'000 Besuchern aus: «Ich glaube nicht, dass uns die Zürcher Messe Eintritte kostet», sagt sie.

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Die Aufbauarbeiten beim Jahrmarkt liefen schon zu Beginn der Woche auf Hochtouren.

Die Aufbauarbeiten beim Jahrmarkt liefen schon zu Beginn der Woche auf Hochtouren.

eli
213 Markthändler und Aussteller bieten auf einer Strecke von 1334 Laufmetern ihre Waren und Dienstleistungen an.

213 Markthändler und Aussteller bieten auf einer Strecke von 1334 Laufmetern ihre Waren und Dienstleistungen an.

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Die Budenstadt umfasst 46 Schaustellungen,  22 Bahnen sowie 24 Spiel- und Schiessbuden.

Die Budenstadt umfasst 46 Schaustellungen, 22 Bahnen sowie 24 Spiel- und Schiessbuden.

eli

Gross ist der Andrang auch auf dem Jahrmarkt: «Wir hatten 85 Neubewerber, die ihren Stand aufstellen wollten», sagt Dionys Widmer von der Stadtpolizei St. Gallen. 17 von ihnen konnten berücksichtigt werden. 213 Markthändler und Aussteller bieten nun auf einer Länge von 1334 Metern ihre Waren und Dienstleistungen an. Hinzu kommen 46 Schausteller in der sogenannten Budenstadt, etwa Bahnen, Karussells und Schiessstände.

Anschlag wie in Barcelona nicht möglich

Weiterhin hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen bezüglich Terrorgefahren. «Die Anfahrtswege werden mit Betonelementen und anderen Einrichtungen so verstellt, dass ein Anschlag wie in Barcelona nicht möglich ist», sagt Widmer. Hinzu kämen eine Reihe polizeitaktischer Massnahmen, die ein rasches Eingreifen ermöglichen würden. Widmer: «Wir sind mit vielen Leuten, zivil und uniformiert, vor Ort.»

In Sachen Wildpinklerei setzt die Polizei laut Widmer auf die Massnahmen des letzten Jahres: mehr WCs, gross angeschrieben und hell beleuchtet. «Das hat sich bewährt», so Widmer. Dass dennoch irgendwo ein Betrunkener an eine Hauswand pinkelt, lasse sich wohl nicht verhindern.

Die Eröffnungsfeier mit Bundespräsidentin Doris Leuthard findet am Donnerstag um 10 Uhr im Theater St.Gallen statt. Ein weiteres Highlight verspricht der Auftritt des Gastkantons Thurgau am Samstag unter dem Motto «De Leu isch los». Durch den Anlass führt unter anderem SRF-Moderator Reto Scherrer.

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