Aktualisiert 03.08.2006 18:15

Olmert will Syrien nicht bei Friedensgesprächen

Israels Regierungschef Ehud Olmert hat dem deutschen Bestreben nach einer stärkeren Einbindung Syriens in die Nahost-Friedensgespräche eine Absage erteilt.

Wenn das Nachbarland offen wäre für Verhandlungen mit der Staatengemeinschaft, so hätte Staatschef Baschar Assad das «längst getan», sagte Olmert in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» (Freitagausgabe).

Tatsächlich jedoch habe Syrien sämtliche Bemühungen um Freilassung der von der Hisbollah in den Libabnon entführten israelischen Soldaten abgelehnt. Olmert verwies wiederholt auf die Resolution des G-8-Gipfels, in der die Freilassung der verschleppten Soldaten verlangt wird. Die sei Voraussetzung für ein Ende der Offensive, sagte er. (dapd)

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