Schock für Kanuten - Olympia-Boot bei Reise nach Tokio von Gabelstapler zerstört
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Schock für Kanuten Olympia-Boot bei Reise nach Tokio von Gabelstapler zerstört

Bei der Reise des Olympia-Bootes der deutschen Kanuten gab es einen Zwischenfall. Das Boot wurde von einem Gabelstapler gerammt und erlitt einen Totalschaden.

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Das Olympiaboot des deutschen Vierers wurde zerstört. 

Das Olympiaboot des deutschen Vierers wurde zerstört.

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Ein Gabelstapler hat es gerammt. 

Ein Gabelstapler hat es gerammt.

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Das Team gilt als Medaillenkandidat. 

Das Team gilt als Medaillenkandidat.

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Darum gehts

  • Beim Transport wurde ein Olympia-Boot schwer beschädigt.

  • Nun muss ein Ersatz für das deutsche Team her.

  • Der Vierer wurde von einem Gabelstapler gerammt.

Ein Totalschaden an ihrem Viererkajak auf der Reise nach Tokio hat die deutsche K4-Crew um Routinier Ronald Rauhe kurz vor den Olympischen Spielen geschockt. Das Paradeboot des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) wurde beim Verladen in Luxemburg von einem Gabelstapler gerammt und schwer beschädigt, heisst es in einer Mitteilung von Mittwoch.

Die Gabelzinken haben den K4 demnach so unglücklich getroffen und demoliert, «dass ein Totalschaden entstanden ist.» Bereits an diesem Donnerstag soll ein Ersatzboot für Max Rendschmidt, Roland Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke nach Japan auf die Reise gehen.

Ersatzboot nicht pink

«Der Trainer und wir waren erst einmal ziemlich aufgelöst. Das Besondere ist, dass es dieses Boot mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal gibt», erklärte Liebscher. «Eins ist jetzt zerstört, das andere haben wir aktuell bei der Vorbereitung in Duisburg genutzt. Dieses Boot muss jetzt schnellstmöglich nach Tokio», sagte Liebscher.

In Tokio verfügt die K4-Crew zwar über ein Ersatzboot, «allerdings nur einen Prototypen – und leider ist der auch nicht pink. Daher war es uns wichtig, dass wir das Boot aus der Vorbereitung in Duisburg jetzt auf irgendeinem Weg noch nach Tokio bekommen», schilderte Rauhe. Die Kanuten reisen am kommenden Sonntag in die Olympia-Stadt. Der deutsche K4 gilt über die 500-Meter-Distanz als Topfavorit. In Rio hatten Rendschmidt und Liebscher mit Max Hoff und Marcus Gross 2016 Gold über die damals noch doppelt so lange Strecke geholt.

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(dpa/fss)

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