Olympia in Zürich: Der Ball liegt beim Regierungsrat
Aktualisiert

Olympia in Zürich: Der Ball liegt beim Regierungsrat

Im Jahr 2014 soll in Zürich das olympische Feuer lodern – das Konzept für die Winterspiele steht. Ende Februar entscheidet der Regierungsrat.

Dass Hallenstadion-Direktor Gérard Jenni Zürich zur Host-City für die olympischen Winterspiele 2014 machen will, ist schon länger bekannt. Nun wirds aber konkret: Letzten Mittwoch hat Jenni der Zürcher Kantonsregierung eine 33 Seiten starke Machbarkeitsstudie vorgelegt. Der Regierungsrat wird am 25. Februar entscheiden, ob «Zürich 2014» bei Swiss Olympic angemeldet wird.

Die Machbarkeitsstudie enthält neue Details zum Projekt: Für die Bob-Rennen ist oberhalb von Wädenswil ein künstlicher Eiskanal aus Kevlar vorgesehen. Und die Eröffnungsfeier soll im neuen Hardturm-Stadion stattfinden. Die Studie spricht auch von einem olympischen Dorf mit 3800 Betten in Adliswil und von alpinen Skiwettkämpfen im Hoch-Ybrig oder als Alternative in Flims/Laax bzw. auf der Lenzerheide.

Der Zürcher Stadtrat kann sich für die Pläne erwärmen: Stapi Elmar Ledergerber will laut «SonntagsZeitung» im Patronatskomitee von Zürich 2014 Einsitz nehmen. Die finanzielle Hauptlast sollen aber die Kantone Zürich, Schwyz und Graubünden tragen. Das 1,3-Milliarden-Projekt hat auch schon einen vehementen Kritiker: Für den Zürcher Nationalrat Martin Bäumle von den Grünen ist es «grössenwahnsinnig».

(bbr)

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