Olympia-OK beunruhigt
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Olympia-OK beunruhigt

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Peking haben auf diverse Boykott-Aufrufe wegen der Vorkommnisse in Tibet beunruhigt reagiert. In einer Stellungnahme erklärten sie, es sei nicht richtig, Olympia und Politik zu verknüpfen.

«Wir teilen die Meinung des IOC, dass es keinen Boykott geben soll», sagte Shao Shiwei, der Vizedirektor der Kommunikationsabteilung des OK. «Olympische Spiele sind ein grossartiges Festival für die Sportler. Sie fördern den Weltfrieden und sind kein Platz für Politik.»

Exil-Tibeter rufen derweil wegen der Unterdrückung von Mönchen und andern Landsleuten weiterhin zum Boykott auf. Die Organisation «Reporter ohne Grenzen» forderte alle Regierungen auf, zumindest der Eröffnungsfeier am 8. August in Peking fernzubleiben.

(si)

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