Rudern: Olympia-Revanche im Einer und Achter
Aktualisiert

RudernOlympia-Revanche im Einer und Achter

Der bestbesetzte Weltcup findet auf dem Luzerner Rotsee statt. Mit am Start: Zwei Schweizer Hoffnungsträger in einer neuen Bootsklasse.

Die Wettkampf vom Freitag bis Sonntag auf dem Rotsee ist mit über 650 Teilnehmern in 266 Booten aus 39 Ländern die klar am besten besetzte Regatta der diesjährigen Weltcup-Serie. In sechs Bootsklassen befinden sich die Olympiasieger am Start, zudem geben über 20 weitere Medaillengewinner von Peking ihre Visitenkarten ab.

Zum Auftakt des neuen Olympia-Zyklus wird erfahrungsgemäss viel Neues getestet. Veränderte Mannschafts- und Bootskombinationen werden zu beobachten sein. Nicht so natürlich im Einer, wo bei den Männern fünf der sechs Finalisten von Peking antreten werden. In dieser Bootsklasse kommt es zur einen von zwei Olympa-Revanchen: Goldmedaillengewinner Olaf Tufte (No), der auf dem Rotsee vor acht Jahren erstmals Weltmeister geworden ist, reist zwar ohne Weltcuperfolg in diesem Jahr an. Auf seiner Lieblingsstrecke dürfte es jedoch ausgesprochen schwierig werden, den Norweger zu bezwingen.

Nicht mehr im Einer am Start ist André Vonarburg, der beste Schweizer Ruderer der letzten Jahre. Der Sempacher ruderte zwar in München nochmals im Skiff (und erreichte den ausgezeichneten fünften Platz), weil sein neuer Bootspartner Florian Stofer wegen einer Rippenverletzung passen musste. Stofer ist inzwischen aber wieder fit. Die beiden Sempacher holten vor einer Woche an der Hauptprobe bei den Schweizer Meisterschaften souverän den Titel.

(si)

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